Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat das Streikverbot für niedergelassene Ärzte bekräftigt. Vertragsärzten steht dem Urteil des 6. Senats zufolge demnach ein Streikrecht nach wie vor nicht zu. MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner, der das Verfahren ins Rollen gebracht hatte, will nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals eine Leitlinie zur Vermeidung chirurgischer Wundinfektionen publiziert. Die „Global Guidelines on the Prevention of Surgical Site Infection“ umfassen 29 konkrete Empfehlungen, die von 20 weltweit führenden Experten auf Basis aktueller Evidenz erarbeitet wurden.

Zum Jahresausklang geht es im gemeinsamen Magazin von BNC und BAO schwerpunktmäßig um das Thema Digitalisierung, das Heft enthält aber auch Berichte aus der Phlebologie, Orthopädie/Unfallchirurgie sowie zum Thema Praxishygiene.

Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und der Fachhochschule des Mittelstandes hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einen Bürokratieindex veröffentlicht, der künftig jährlich aktualisiert werden soll. Im Jahr 2016 verbrachten Ärzte und Psychotherapeuten demnach 52 Millionen Stunden mit Büroarbeit.

Beim Durchspielen verschiedener Szenarien gelangten die Forscher unter anderem zu dem Ergebnis, dass sich der Marktanteil der PKV längerfristig verkleinern würde, wodurch im Bereich der PKV in erheblichem Umfang Arbeitsplätze abgebaut würden. Der SPD-Gesundheitspolitiker Prof. Karl Lauterbach widerspricht dieser Vorhersage allerdings.

 

 

Mit dem automatischen Online-Abgleich der Versichertenstammdaten beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte werden die Stabilität des digitalen Netzes des deutschen Gesundheitswesens sowie die Praxistauglichkeit der damit verbundenen Prozesse getestet und wissenschaftlich evaluiert.

Der Service soll insbesondere für Patienten die medizinische Versorgung verbessern, die auf dem Land wohnen, wo Fachärzte nicht überall zeit- und ortsnah verfügbar sind. Das Angebot umfasst eine Abklärung von unklaren Befunden innerhalb von 24 Stunden ebenso wie die Abstimmung der Therapie von chronisch kranken Patienten mit den Fachärzten im Netzwerk.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat einen Vorbericht vorgelegt, wonach für die Endpunkte Schmerz und körperlicher Funktionsstatus gegenüber Scheininterventionen ein Nutzen der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) bei Fersensporn belegt wurde. Gegenüber aktiven Vergleichstherapien gebe es allerdings nur „durchwachsene Ergebnisse“.

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