Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Beim Impfen gegen Corona erhöhen niedergelassene Fach- und Hausärzte die Schlagzahl und drücken aufs Tempo. Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) und seine Mitgliedsverbände – darunter der BNC – unterstützt ausdrücklich das Impfen als wichtigen Baustein auf dem Weg aus der Pandemie. Flankierend empfiehlt er die Nutzung der DIFA1 App, in der Impflinge ihre Impfung sowie möglicherweise eingetretene Nebenwirkungen dokumentieren können.

Die Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie führen immer auch zu einer geringeren Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen. Das ist das zentrale Ergebnis des vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) veröffentlichten Trendreports zur Entwicklung der vertragsärztlichen Leistungen im gesamten Jahr 2020. Besonders auffällig sind die Fallzahlrückgänge beim Ambulanten Operieren während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat heute klargetellt, dass sich auch die Fachärztinnen und Fachärzte in der Niederlassung flächendeckend an der Impfung der Bevölkerung beteiligen. Der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen teilt diese Einschätzung: Auch in chirurgischen Praxen wird gegen Corona geimpft, damit die Impfk ampagne an Fahrt aufnimmt.

Je besser Patienten über eine Operation informiert sind und in die Entscheidung zur begleitenden Schmerztherapie einbezogen werden, desto seltener wünschen sie zusätzliche Schmerzmittel. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von 80.000 Datensätzen des QUIPS-Schmerzregisters für postoperative Schmerztherapie am Universitätsklinikum Jena.

Mit Blick auf die jüngst veröffentlichen Studiendaten des CovidSurg-Netzwerks zum Mortalitätsrisiko frisch operierter und mit COVID-19 infizierter Menschen fordert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, entsprechende Patientinnen und Patienten im Vorfeld elektiver Eingriffe priorisiert zum impfen.

Über alle Fachgruppen hinweg liegen Frauen bei den ärztlichen Existenzgründungen mit gut 60 Prozent mittlerweile vorn. Das geht aus aktuellen Zahlen der Apobank hervor. Doch das Spektrum ist groß: Während der Frauenanteil im Fachgebiet Gynäkologie 2019 bei 79 Prozent lag, wurden nur 20 Prozent der orthopädische Praxen von Frauen gegründet.

Es gibt eine weitere aktuelle Empfehlung des COVIDSurg-Netzwerks auf Basis einer Datenanalyse von 56.000 Patientinnen und Patienten: Demnach ist eine Impfpriorisierung vor dringend erforderlichen, aber planbaren Operationen sinnvoll, um das Mortalitätsrisiko in den kritischen Wochen nach dem Eingriff zu senken.

Eine neue internationale Studie des Forschungsnetzwerks COVIDSurg zur Sicherheit von chirurgischen Eingriffen nach Corona-Infektionen zeigt, dass die postoperative Mortalität in den ersten Wochen nach dem Infektionsnachweis deutlich erhöht ist. Die Forscher raten daher zu einer gründlichen Abwägung von Nutzen und Risiko bei geplanten chirurgischen Eingriffen nach überstandener Corona-Infektion.

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