Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Ebenso wie der BNC, weitere Berufsverbände und die ärztliche Selbstverwaltung kritisiert auch der Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO) aktuelle Forderungen der AOK, wonach wieder mehr ambulante Leistungen in den budgetierten Teil der Gesamtvergütung zurückgeführt werden sollen. Dies würde vor allem das Ambulante Operieren treffen – ein Leistungsbereich, der aktuell trotz extrabudgetärer Vergütung von einer leistungsgerechten Bezahlung und Förderung weit entfernt ist.

Um das Risiko für OP-Komplikationen zu minimieren, haben Spezialisten für Künstliche Intelligenz ein neues Projekt namens „KIPeriOP“ gestartet. Basis sind digitalisierte Entscheidungsleitlinien und selbstlernende Algorithmen, die anhand individueller Patientendaten eine verlässliche Risikoabschätzung liefern sollen: Mit welcher Wahrscheinlichkeit können bestimmte Komplikationen auftreten, wie ließen sie sich womöglich vermeiden?

Pressemitteilung des BNC vom 8.7.2021. Der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC) übt deutliche Kritik an den aktuellen Forderungen der AOK im Vorfeld der Bundestagswahl. Anstatt das ambulante Gesundheitssystem mit enger geschnürten Budgets und vermehrten Kontrollen sowie Regressen zu gängeln, sollte die AOK lieber überlegen, wie man eine Krankenkasse schlank führt und ob die Gelder des Kontrollapparats nicht besser bei der Versorgung ihrer Patienten angelegt sind.

Bei einem Online-Seminar gaben der BNC-Vorsitzende Jan Henniger sowie eine Expertin und ein Experte der Firma Dr. Meindl u. Partner viele praxisrelevante Tipps zur Privatliquidation in der chirurgischen Praxis. An der Veranstaltung nahmen 116 BNC-Mitglieder teil.

Wenn ein operativer Eingriff ansteht, wünscht sich die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland, dass dieser in einer ambulanten OP-Einrichtung von einem Facharzt bzw. einer Fachärztin der eigenen Wahl durchgeführt wird. Dies geht aus einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage hervor, die der Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO) im April 2021 über das Portal YouGov durchgeführt hat.

Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) reißt nach Einschätzung des Spitzenverbandes Fachärzte (SpiFa) Erfolge für die medizinische Versorgung wieder ein und reißt neue Problemfelder auf – eine Kritik, der sich auch der BNC anschließt.

Die Hämorrhoidal-Arterien-Ligatur (HAL) lindert offenbar nur kurzfristig Schmerzen und Beschwerden. Auch für die Lasertherapie ist bei der Evidenz noch Luft nach oben. Und auch für die vielversprechende Rafaelo-Prozedur liegen bislang nur vorläufige Daten vor, so die Einschätzung von Prof. Alexander Herold beim 47. Deutschen Koloproktologen Kongress.

Der BNC hat einen neuen Vorsitzenden, der sich in dieser Ausgabe unseren Leserinnen und Lesern vorstellt. Außerdem feiert der Verband sein 25-jähriges Bestehen – mangels physischen Treffen leider nicht mit Sekt, sondern nur mit einem Jubiliäumsartikel. Unser medizinischer Schwerpunkt in diesem Heft ist die Hernienchirurgie.

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