Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

In dieser Ausgabe kommen erfreulich viele Frauen zu Wort. Sie berichten zum einen, welche Rahmenbedingungen sie dazu bewegt haben, sich für die chirurgische Niederlassung entschieden haben. Und zum anderen, wie Selektivverträge im Sinne einer patientengerechten Versorgung umgestaltet werden müssten. Unser medizinischer Schwerpunkt in diesem Heft ist die Wundbehandlung.

Das Rückgrat der Versorgung durch vertragsärztliche Praxen schwächelt bereits jetzt, findet der Verband der Krankenhausdirektoren (VKD) Deutschlands. Er befürwortet daher die weitere Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Versorgung – und zwar in einer neu zu regelnden Selbstverwaltungskompetenz der Krankenhäuser.

Nicht nur chirurgische Praxen, sondern auch Einrichtungen anderer Fachgebiete müssen hohe Hygienekosten schultern, die von den Krankenkassen nur unzureichend erstattet werden. Ihre Berufsverbände beteiligen sich daher an der aktuellen Kampagne des Spitzenverbandes Fachärzte (SpiFa) und wollen über verschiedene Kanäle Druck auf die Krankenkassen ausüben.

Die Corona-Pandemie hat der Bevölkerung vor Augen geführt, welchen Stellenwert Hygiene für die öffentliche Gesundheit hat. Doch auch im normalen Versorgungsalltag geben z. B. chirurgische Praxen viel Geld aus, um die strenge Auflagen für Maßnahmen zum Infektionsschutz zu erfüllen. Allerdings werden diese Hygienekosten von den Krankenkassen nicht bezahlt. Der BNC beteiligt sich am aktuellen Protest des SpiFa gegen diese fehlende Bereitschaft der Kassen, notwendige Hygienekosten zu übernehmen.

Die Personalsuche und die Bindung bewährter Kräfte des Praxisteams stellt Praxischefs in Deutschland vor immer größere Herausforderungen. Dies geht aus einer Sondererhebung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Rahmen des Zi-Praxis-Panels (ZiPP) vom Frühjahr 2021 hervor.

Für das postoperative Akutschmerz-Management nach ambulanten Operationen bietet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Musterdokumente zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten an. Diese enthalten Beispiele für praxisinterne Regelungen, ein mögliches Stufenschema zur perioperativen Medikation und eine numerische Schmerzskala.

Ob auch chirurgische Praxen unter den Opfern des Hochwassers sind, ist dem BNC bislang nicht bekannt. Doch wir haben hier einmal eine Reihe von Informationen für Flutopfer zusammengestellt – und Spendenkonten für diejenigen, die ihren Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Gebieten unter die Arme greifen wollen.

Ebenso wie der BNC, weitere Berufsverbände und die ärztliche Selbstverwaltung kritisiert auch der Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO) aktuelle Forderungen der AOK, wonach wieder mehr ambulante Leistungen in den budgetierten Teil der Gesamtvergütung zurückgeführt werden sollen. Dies würde vor allem das Ambulante Operieren treffen – ein Leistungsbereich, der aktuell trotz extrabudgetärer Vergütung von einer leistungsgerechten Bezahlung und Förderung weit entfernt ist.

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