Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

In einer ganzen Reihe von Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sind die Stimmen bereits ausgezählt. Hier ein erster Überblick über die chirurgische Kandidaten, die in den nächsten Vertreterversammlungen (VV) der KV Thüringen, KV Saarland und KV Sachsen sind.

Vom 5. bis 29. September 2022 sind Vertragsärztinnen und -ärzte zwischen Elbe und Oder aufgerufen, die Vertreterversammlung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung neu zu wählen. Zusammen mit Dr. Peter Noack (Cottbus) und Dr. Torsten Braunsdorf (Calau) hoffen auch der Vorsitzende der ANC Brandenburg, Dr. Ralf Greese (Wittstock), Dr. Björn Matthes und Dr. Hartmut Rohde auf viele Stimmen aus dem fachärztlichen Lager.

Nachdem das Bundeskabinett dem Entwurf für ein GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKVFinStG) des Bundesgesundheitsministeriums zugestimmt hat, hat sich der Sturm der Entrüstung auf Seiten der Ärzteschaft verstärkt. Neben den Berufsverbänden kündigen auch einzelne Kassenärztliche Vereinigungen erbitterten Protest an.

In einem Zeitungsinterview hat der baden-württembergische Landesgeschäftsführer der Krankenkasse, Winfried Plötze, auf das große Potenzial ambulanter Operationen hingewiesen. Er verwies dabei auf das IGES-Gutachten vom Frühjahr 2022 und die im Anschluss von dem zur Barmer gehörenden Institut für Gesundheitsforschung (BFIG) veröffentlichte Zweitstudie.

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (DKG) ist unzufrieden mit dem Verlauf eines Expertenforums zur Ambulantisierung, das Anfang Juli 2022 in Berlin stattgefunden hat. Anstatt Wege zu skizzieren, wie das ambulante Operieren endlich größeren Stellenwert bekommen kann, „geriet das Forum zum Offenbarungseid einer nur noch kaputten Krankenhausfinanzierung“.

Ein eigentlich unspektakulärer Sturz auf den gestreckten Arm und schon ist es passiert: eine Oberarmkopffraktur. Nun stellt sich die Frage: Operieren oder konservativ behandeln, also durch Ruhigstellen und anschließende Physiotherapie? Ein aktueller Cochrane Review findet bei guter Evidenzlage keinen Vorteil der OP.

Pressemitteilung vom 30.6.2022: Nicht die Arbeit der Facharztpraxen für ihre Patientinnen und Patienten treibt die Kosten im Gesundheitswesen in die Höhe, sondern das ständige Hin und Her der Politik, meint der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC) mit Blick auf die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, die Behandlung neuer Patientinnen und Patienten wieder der Budgetierung zu unterwerfen.

Bei der politisch geforderten Ambulantisierung der Versorgung haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband im Bewertungsausschuss Eckpunkte beschlossen, mit denen die Möglichkeiten des ambulanten Operierens ausgeweitet werden.

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