Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat den aktualisierten „Medizinisch-Ökonomischen Fußabdruck“ der Fachärzte veröffentlicht. Demnach leisten niedergelassene Fachärzte pro Jahr 202 Millionen Arbeitsstunden und investieren 1,2 Milliarden Euro in ihre Praxen. Dort beschäftigen rund 700.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit Anfang Oktober können Vertragsärzte eine ambulante hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abrechnen. Hierfür wurden fünf EBM-Ziffern eingerichtet.

Ein Team aus Großbritannien hat in einem systematischen Review untersucht, inwieweit unangemessenes Verhalten gegenüber Kolleginnen und Kollegen in der Chirurgie eine Rolle spielt. Dabei kam heraus, dass derartige Verhaltensweisen an chirurgischen Arbeitsplätzen weit verbreitet sind und die Betroffenen erheblich belasten. Zudem bemängeln die Autoren, dass es bislang kaum Untersuchungen dazu gibt, mit welchen Gegenstrategien sich Mobbing, Beleidigungen und Erniedrigungen im OP verhindern lassen.

Eine neuartige Einlegesohle, die den plantaren Druck misst und an die dazugehörige Smartwatch-App überträgt, kann bei Risikopatienten das Auftreten erneuter diabetischer Fußgeschwüre verhindern. Daten aus einer entsprechenden randomisierten Kontrollstudie wurden nun beim Jahreskongress der Europäischen Diabetesgesellschaft (EASD) vorgestellt.

Die Spinalanästhesie ist ein vernachlässigtes Verfahren, das dank neuer Substanzen mit schnellem Wirkeintritt aber beim Ambulanten Operieren eine gute Alternative zur Allgemeinanästhesie darstellt, so die Einschätzung des Anästhesisten Dr. Andreas Krier beim Kongress der niedergelassenen Anästhesisten (NARKA) in Berlin.

Neues Logo und neue Funktionen: Das deutschsprachige Arthroskopieregister DART hat sein Erscheinungsbild modernisiert und startet zudem mit einem Partnerprogramm für teilnehmende Ärzte: Sie können nun mit Urkunden/Zertifikaten ihr Engagement auf dem Gebiet der Arthroskopie zeigen.

Wenige Tage nach dem Start der ersten digitalen Gesundheitsakte von GKV und PKV, dank der 13,5 Millionen Versicherte ihre persönlichen Gesundheitsdaten in der App verwalten können, werden Datenschutzbedenken laut. Ein IT-Experte bezeichnet das System auf seinem Blog als „Datenschutz-Bruchlandung“.

In einem Rundschreiben hat das Bundesversicherungsamt (BVA) die gesetzlichen Krankenkassen aufgefordert, sich bei den regionalen Honorarverhandlungen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen genauer als in der Vergangenheit an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Die Aufsichtsbehörde will Rechtsverstöße in Zukunft demnach nicht mehr akzeptieren.

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