Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Das Computermagazin c’t berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über ein massives Datenleck in einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis im niedersächsischen Celle. Patientenakten, Arbeitsverträge, Steuerunterlagen… alles lag offen einsehbar im Netz. Schuld an der Panne war offenbar das ungewöhnliche Verhalten eines Telekom-Routers. Nun ist das Leck gestopft – doch die juristischen Konsequenzen sind noch unklar.

Das Oberlandesgericht Köln vertritt die Auffassung, dass die Plattform zahlenden Ärzten auf unzulässige Weise verdeckte Vorteile gewährt. Die beiden Kläger haben dem aktuellen Urteil zufolge einen Anspruch auf Löschung ihrer Profile bei Jameda, die ohne ihr Einverständnis angelegt wurden.

Medienberichten zufolge haben mehr als 90 Prozent der an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossenen Praxen Sicherheitsrisiken in ihrer IT-Infrastruktur. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) widerspricht, hat angesichts dieser Meldungen aber schnell eine Hotline für verunsicherte Ärztinnen und Ärzte eingerichtet. Derweil fühlt sich der Medi-Verbund in seinem generellen Misstrauen gegenüber der Gematik bestätigt.

Am 9. November 2019 wurde bei der Delegiertenversammlung des BNC in Kassel turnusmäßig ein neuer BNC-Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Dr. Christoph Schüürmann bleibt an der Spitze des Verbandes, drei weitere Positionen im Vorstand wurden neu besetzt.

Bei seinem Vortrag über den aktuellen Stand der Verhandlungen rund um die überfällig Aktualisierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) im Rahmen des Deutschen Kongresses Orthopädie Unfallchirurgie (DKOU) räumte Dr. Markus Stolaczyk von der Bundesärztekammer mit einigen Fehlinformationen auf, die sich rund um die ärztliche Gebührenordnung ranken.

Seit 30 Jahren bietet der Neuro- und Unfallchirurg Prof. Jochen Blum in Worms eine Musikersprechstunde an, in der sich Orchestermusiker mit ihren ganz spezifischen Beschwerden Rat holen können. Beim Deutschen Kongress Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) leitete Prof. Blum eine eigene Sitzung zu diesem Thema.

Die Tageszeitung „Welt“ und die „Pharmazeutische Zeitung“ berichten, dass in deutschen Kliniken Propofol knapp wird, das bei den meisten Operationen zur Einleitung und Aufrechterhaltung der Narkose eingesetzt wird. Die Bundesärztekammer beklagt, dass es generell immer häufiger zu Lieferschwierigkeiten bei Arzneimitteln kommt. Aktuell sind beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 267 Medikamente als nicht lieferfähig gemeldet.

Die ärztlichen Berufsverbände fordern seit geraumer Zeit, dass die im Rahmen von Behandlungen anfallenden Hygienekosten zur Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes in Arztpraxen und Kliniken vollumfänglich durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erstattet werden. Nun hat sich auch der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) dieser Forderung angeschlossen.

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