Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Am 3. Dezember 2018 war beim Ärztenachrichtendienst (ÄND) eine Meldung zu lesen, wonach der Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) sich über die Zusammenlegung der Arztgruppen Chirurgie und Orthopädie bei der Bedarfsplanung freut und als Erfolg der eigenen berufspolitischen Arbeit wertet. Was dabei fehlt, ist die Einschätzung des BNC, die der BNC-Vorsitzende Dr. Christoph Schüürmann nun in einer Stellungnahme ergänzt.

Angeblich bietet ein Viertel aller Einzelpraxen weniger als 25 Stunden Sprechzeit pro Woche. Mit dieser steilen These versuchte der GKV-Spitzenverband, kurz vor der ersten Beratung des TSVG im Bundestag noch einmal Stimmung zu machen. Doch der Protest der Ärzteschaft ließ nicht lange auf sich warten.

Bei der ersten Beratung über den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) am Donnerstag, 13. Dezember 2018, im Bundestag bemängelte die Opposition, das Gesetz löse keines der strukturellen Probleme im Gesundheitswesen. Nun soll es am 16. Januar 2019 im Gesundheitsausschuss weiter beraten werden.

Die Verfahrensregeln des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), nach denen Patientinnen und Patienten eine zweite ärztliche Meinung zur Notwendigkeit einer empfohlenen Operation einholen können, sind in Kraft getreten. Das Verfahren kann von Patientinnen und Patienten allerdings erst genutzt werden, sobald der Ergänzte Bewertungsausschuss über die Höhe der Vergütung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab entschieden hat.

Die gemeinsame Plattform soll die Datenerfassung für Ärzte, Praxen und Kliniken erleichtern, die sowohl beim DART als auch beim KnorpelRegister DGOU aktiv sind. Zudem erhoffen sich die Initiatoren von der verbesserten Nutzerfreundlichkeit der kostenfreien Plattform einen weiteren Zuwachs an Teilnehmern. Mit der Erhöhung der Register-Fallzahlen soll die Qualitätssicherung und Forschung von gelenkchirurgischen Eingriffen weiter ausgebaut werden.

Digitale Medizin bietet eine sichere, kostengünstige und zeitsparende Alternative in der Nachsorge kinderchirurgisch behandelter Kinder. So das Ergebnis einer jüngst im Journal of Pediatric Surgery veröffentlichten Studie auf Basis von Forschungen der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.

Kaum hatte die Techniker Krankenkasse (TK) ihre App „Ada“ vorgestellt, mit der Patienten vor einem Arzttermin Symptome und digitale Beratungsangebote ihrer Kasse checken können, hagelte es auch schon heftige Kritik. Der Hartmannbund bezeichnete den digitalen Symptom-Check als eine Grenzüberschreitung, der NAV-Virchow-Bund mahnte, am Ende all dieser Angebote müsse immer ein Vertragsarzt stehen.

Zum dritten Mal hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) den sogenannten Bürokratieindex für Ärzte und Psychotherapeuten erstellt. Demnach sind die Bürokratielasten um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – pro Jahr entsteht pro Praxis eine Gesamtbelastung von 60 Tagen, was insgesamt rund 54,5 Millionen Nettoarbeitsstunden entspricht.

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