Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Gut fünf Monate vor der Bundestagswahl hat die Agentur Deutscher Arztnetze (ADA) ihre Kernforderungen an die Politik vorgelegt. Anerkannte Netze sollen demnach den Status von Leistungserbringern erhalten, um regionale Versorgungsprobleme besser beheben zu können. Zudem wird eine bundesweit einheitliche Netzförderung angemahnt.

„Wer nur die leicht steigenden Arztzahlen betrachtet, verschließt die Augen vor der ganzen Wahrheit. Tatsächlich öffnet sich die Schere zwischen Behandlungsbedarf und Behandlungskapazitäten immer weiter. Schon heute klaffen bei der ärztlichen Versorgung in vielen Regionen große Lücken.“ So kommentierte Prof. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), die Ärztestatistik für das Jahr 2016.

Seit 1. April gelten neue Regelungen im EBM zum Notfall- und Bereitschaftsdienst. Beteiligte Ärzte erhalten für besonders schwere und aufwändige Fälle eine höhere Vergütung. Außerdem gibt es eine Abklärungspauschale für Patienten, die keine dringende Behandlung benötigen. Dies soll die Ambulanzen entlasten, sorgt aber aktuell wieder für Streit zwischen Vertragsärzten und Krankenhausgesellschaft.

Wissenschaftler aus Dresden und Leipzig haben gemeinsam Hydrogel-Wundauflagen entwickelt und getestet, die Glykosaminoglykane enthalten. Die Hydrogele ermöglichen die Abschwächung entzündlicher Prozesse, was neue Behandlungsmöglichkeiten für chronische Hautwunden eröffnet.

Im Rahmen einer Klausurtagung entwickelten die Delegierten der Vertreterversammlung (VV) der KBV Positionen, Ideen und Forderungen an die Politik. Im Fokus stand die Frage: Wie kann die ambulante Versorgung der Patienten auch in Zukunft gesichert werden?

 

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat ein Aktionsbündnis Belegarztwesen zur Gestaltung der fachärztlichen Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor ins Leben gerufen.

Im Vorfeld der Bundestagswahl im September 2017 hat die CDU ein 16-seitiges Positionspapier veröffentlicht. Darin macht die Partei sich u. a. stark für eine einheitliche Vergütung ambulanter und stationärer Leistungen.

Im Jahr 2015 wurden in deutschen Krankenhäusern knapp zwei Millionen ambulante Operationen durchgeführt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtn entsprach diese Zahl einem Anteil von 7,1 Prozent an allen 27,7 Millionen Krankenhausbehandlungen.

Aktuelles | Über den BNC | Bundeskongress | Für Patienten | Presse | Landesverbände | Mitgliederbereich | Partner | Veranstaltungen | Praxisbörse | Chirurgensuche | FAQ für Ärzte | Kontakt Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V. © 2014 | Impressum | Rechtliche Hinweise | Design & Umsetzung: zollsoft GmbH