Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Zum Quartalsende geht die Zahl der abgerechneten Leistungen in vertragsärztlichen Praxen zurück, so das Ergebnis einer gesundheitsökonomische Studie an der Universität Hamburg. Und ob Krankenkasse oder Ärzteverband – jedes Lager sieht sich dadurch in seiner jeweiligen Haltung bestätigt.

Eine aktuelle Studie der Stiftung Gesundheit zeigt: Die meisten Ärztinnen und Ärzte wünscht sich digitale Kommunikation zwischen Kliniken und Praxen sowie mit den Kolleginnen und Kollegen. Tatsächlich kommunizieren Praxen und Kliniken aber immer noch vorwiegend per Brief: Fast 60 Prozent der niedergelassenen Ärzte und sogar über 80 Prozent der Klinikärzte nutzen heute diesen Weg.

Während CDU/CSU und SPD immer noch sondieren, ob sie überhaupt Koalitionsverhandlungen aufnehmen wollen, geht im Gesundheitswesen der Streit um eine mögliche Bürgerversicherung in die nächste Runde. Fachärzte drohen mit Praxisschließungen, die Grünen empören sich darüber, und der GKV-Spitzenverband will die Probleme der PKV nicht zu Lasten der GKV lösen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kommt in seinem Vorbericht zu dem Schluss, dass das Training mit motorbetriebenen und damit passiven Bewegungsschienen nach operativen Eingriffen oder konservativer Behandlung für einzelne Endpunkte Vorteile mit sich bringt. Es bemängelt allerdings die eher dürftige Studienlage.

Die Laser-Behandlung zur Behandlung von Varizen muss als Individuelle Gesundheitsleistung aus eigener Tasche bezahlt werden. Der „IGeL-Monitor“ bewertet den Nutzen der Methode mit Blick auf die Langzeitergebnisse als „unklar“, weil die Laser-Behandlung der Operation weder überlegen noch unterlegen ist. Dabei spricht unmittelbar perioperativ alles für das endovaskuläre Verfahren: keine Narkose, keine Schnitte, dadurch keine Wundinfektion oder -nachblutung, kürzere Arbeitsunfähigkeit.

Der einstimmig getroffene Beschluss sieht die Einführung von drei neuen Gebührenordnungspositionen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) vor. Sie beziehen sich auf die Erstellung, Aktualisierung und die Löschung von Notfalldatensätzen. Nachdem die gemeinsame Selbstverwaltung ihre Aufgaben gelöst hat, ist jetzt die Industrie am Zug.

Ärztinnen und Ärzte werden auch im Gesundheitswesen 4.0 gebraucht – allerdings in erster Linie als digital vernetzte Datenmanager, glaubt der Digitalisierungsexperte Prof. Stefan Stoll. Beim 3. Forum Ambulantes Operieren am 1. Dezember 2017 in Berlin schilderte, wie disruptive Innovationen die Medizin verändern.

Liefert eine arthroskopische subacromiale Dekompression (ASD) des Schultergelenks tatsächlich keine besseren Ergebnisse als ein Placebo-Eingriff, bei dem lediglich eine Arthroskopie vorgenommen wird? Nein, sagen sieben Fach- und Berufsverbände, denn die Erkenntnisse aus der Lancet-Studie lassen sich nicht auf Deutschland übertragen.

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