Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) steht Patientinnen und Patienten mit Fersenschmerz bei plantarer Fasciitis künftig eine weitere ambulante Behandlungsoption zur Verfügung. Darauf hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach Abschluss einer Methodenbewertung hingewiesen.

Knapp drei Viertel der Menschen in Deutschland wollen gern digital jederzeit auf ihre Krankheitsdaten zurückgreifen können. Das geht aus einem Survey hervor, in dem sich 9.700 Befragte zu ihrer Haltung gegenüber E-Health und digitalen Gesundheitsanwendungen äußerten. Derweil ist der Zeitpunkt der Einführung der elektronischen Patientenakte und der Freischaltung der Telematik-Infrastruktur allerdings erneut ungewiss.

Mit dem Votum der Delegierten des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt werden künftig 72 Monate Weiterbildungszeit in der Allgemeinchirurgie verankert, davon unter anderem 18 Monate in Orthopädie und Unfallchirurgie mit alleinigen, aber umfangreichen traumatologischen Inhalten sowie 18 Monate in der Viszeralchirurgie. Damit sind angehende Chirurginnen und Chirurgen bestens gerüstet, in der vertragsärztlichen Niederlassung zu arbeiten.

Jörg Karst, Vertreter der ambulant und vertragsärztlich tätigen Narkoseärzte im „Berufsverband Deutscher Anästhesisten“ (BDA), fordert, die Frist zur Einführung der Telematik-Infrastruktur (TI) vom 1. Januar 2019 auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und eine gleichbleibend hohe Förderung zur Anschaffung der Konnektoren zu gewährleisten. Mit dieser Forderung sind die niedergelassenen Anästhesisten nicht allein: Auch der Deutsche Ärztetag hat sich für einen Aufschub ausgesprochen; und auch...

Studien zufolge korrelieren schlechte Hämoglobinwerte – insbesondere bei älteren oder chronisch kranken Patienten – vor der Operation mit einer erhöhten Mortalität. Bei einer internationalen Konsensuskonferenz zum Patient Blood Management Ende April in Frankfurt wurde diskutiert, inwieweit die präoperative Behandlung mit einer angereicherten Eigenblutspende die Mortalitätsrate verringern kann.

Wenn die Politik der Bevölkerung ein immer höheres Leistungsversprechen zusichere, müsse sie auch bereit sein, der Ärzteschaft die Mehrarbeit zu bezahlen. Denn ohne diese sei das Gesundheitssystem in seiner heutigen Form nicht aufrecht zu erhalten, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, im Vorfeld des 121. Deutschen Ärztetages, der in diesen Tagen in Erfurt stattfindet. Hierfür erntete er erwartungsgemäß Widerspruch vom GKV-Spitzenverband.

Aus dem jüngst veröffentlichten Wirtschaftsklimaindex des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) auf Basis der Befragung von 2016 geht hervor, dass insgesamt 72 Prozent der befragten Vertragsärzte ihre aktuelle Situation als „gut“ bis „sehr gut“ einschätzen. An der Fachgruppe der Chirurgen liegt dieser positive Wert nicht: Sie bewerteten ihre Situation als mittelmäßig. Das Zi warnt, dass über alle Fachgruppen hinweg die aktuelle wirtschaftliche Lage nahezu...

Auf die mittlerweile erkennbaren ersten groben Linien der künftigen Gesetzgebung im Gesundheitswesen hat der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) bei seiner Frühjahrstagung mit einer Reihe von Forderungen reagiert – neben der Entbudgetierung sind dies das Ende der Terminservicestellen und die Förderung von Innovationen.

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