Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Eine Befragung der Frankfurt UAS von OP- und Anästhesie-Pflegekräften hat ergeben, dass die Mitarbeiterunzufriedenheit die Leistungsfähigkeit sinken lässt. Mehr als 47 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass aus ihrer Sicht die Gefährdung der Patientinnen und Patienten in den letzten zwei Jahren zugenommen hat.

Fehler im OP zu erkennen und zu vermeiden, ist ein zentrales Thema beim Bundeskongress Chirurgie, der am kommenden Wochenende (23. bis 24. Februar 2018) in Nürnberg stattfindet. Fehlerkultur und Fehlermanagement sind dabei entscheidende Stichworte.

In wenigen Tagen findet zum 20. Mal der Bundeskongress Chirurgie in Nürnberg statt. In der neuen Ausgabe der Verbandszeitschrift von BNC und BAO gibt es deshalb einen – durchaus etwas nostalgischen – Rückblick auf zwei Jahrzehnte mit vielen Debatten und Anekdoten.

Seit CDU/CSU und SPD sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt haben, haben sich diverse Gruppierungen aus der Ärzteschaft und dem Gesundheitswesen zu Wort gemeldet und die Inhalte des Vertrags kommentiert. Hier ein Querschnitt durch das Stimmungsbild.

Unter dem Titel „Ein neuer Aufbruch für Europa – Eine neue Dynamik für Deutschland – Ein neuer Zusammenhalt für unser Land“ haben CDU, CSU und SPD einen Koalitionsvertrag vorgelegt, der im Falle eines positiven SPD-Mitgliedervotums die politische Marschrichtung der neuen Bundesregierung vorgeben soll. Für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind insbesondere die geplante Honorarangleichung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung und die Erweiterung der Praxis-Sprechzeiten...

Zur Erinnerung an das Schicksal jüdischer Ärzte während des Nationalsozialismus haben Deutschlands Chirurgen einen Gedenkstein am Haus der Chirurgie in Berlin aufgestellt. Die Initiative geht auf die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) zurück und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) und allen mit ihr verbundenen zehn chirurgischen Fachgesellschaften umgesetzt.

Fünf namhafte Gesundheitsökonomen und Juristen haben im Auftrag der Bundesärztekammer und des Verbands der Privaten Krankenversicherung die Option eines einheitlichen Vergütungssystems im Gesundheitswesen analysiert. In einem Memorandum fassen sie das Ergebnis zusammen: Eine Vereinheitlichung der Vergütungssysteme in der Gesundheitsversorgung löst keine Probleme, sondern schafft nur neue.

Von einer systematischen Schlechterbehandlung von GKV-Patienten kann nach Einschätzung des Kassenverbandes nicht die Rede sein. In Sachen Versorgungsqualität habe die GKV mit ihren Bewertungs- und Qualitätssicherungsverfahren deutlich die Nase vorn. Allerdings müsse man sich verstärkt mit den Themen Wartezeit und medizinische Versorgung auf dem Land befassen.

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