Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Der Senat hat die Einleitung der Anhörung von Gewerkschaften und Verbänden zu einem „Gesetz über die Einführung einer pauschalen Beihilfe zur Flexibilisierung der Krankheitsvorsorge“ beschlossen. Damit soll ab 1. August 2018 auf Wunsch von Beamtinnen und Beamten statt individueller Beihilfe der hälftige Beitrag zu einer gesetzlichen oder privaten Krankenvollversicherung gezahlt werden. Kritiker sehen darin einen Einstieg in die Bürgerversicherung über die Hintertür.

Lässt sich für den Schmerz keine organische Ursache finden, ist Bewegung die beste Therapie. Medikamente können gut dabei helfen, die körperliche Aktivität wiederaufzunehmen. Passive Verfahren wie Massagen hingegen bringen wenig. Dies sind die wichtigsten Empfehlungen, die sich aus neuen Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) zum nicht-spezifischen Kreuzschmerz ableiten lassen.

Das Ambulante Operieren ist bei Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse auf dem Vormarsch. Eine interne Auswertung des Versichertenbestandes der Krankenkasse von knapp 1,9 Millionen Mitgliedern für das Jahr 2016 ergab, dass dabei Eingriffe an den Augen auf Platz 1 der ambulanten Operationen lagen.

Die wirtschaftliche Lage in Arztpraxen ist stabil, aber bei Investitionen herrscht Zurückhaltung. Dies ist eines der Ergebnisse, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) nach Analyse der Befragung von über 4.300 Arztpraxen zum Jahr 2015 vorab in einem Kurzbericht aktuell veröffentlicht hat. Der vollständige Bericht erscheint voraussichtlich bis Ende 2017.

Obgleich der Gemeinsame Bundesausschuss der Methode „Potenzial als Behandlungsalternative“ bescheinigt, hielt er die Studienlage für nicht ausreichend, um die Liposuktion bei Lipödem in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Patientenvertreter zeigten sich enttäuscht von dem Beschluss.

Am ehesten können sich Kinderärzte vorstellen, in einer eigenen Praxis zu arbeiten. Nachwuchschirurgen möchten einer Längsschnittstudie am Institut für Allgemeinmedizin in Hamburg zufolge mehrheitlich lieber im Krankenhaus arbeiten.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Marburger Bund haben sich für Strukturverbesserungen in der Notfallversorgung ausgesprochen und verfolgen dabei in seltener Einmütigkeit eine gemeinsame Linie. Wer bei diesen Plänen nicht so ganz mitspielen mag, ist der Verband der Krankenhausdirektoren (VKD).

Bei der diesjährigen Befragung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zu den Praxiskosten geht es unter anderem auch um eine Primärdatenerhebung zu den Prozesskosten beim Ambulanten Operieren. Niedergelassene Chirurgen sollten daher unbedingt an der Befragung teilnehmen, sofern sie angeschrieben werden.

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