Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AKDÄ) hat Empfehlungen veröffentlicht, mit denen das Risiko eines Propofolinfusionssyndrom (PRIS) gesenkt werden soll. Sie reagiert damit auf weitere PRIS-Fälle seit ihrem ersten Hinweis auf diese schwere Arzneimittelnebenwirkung, der in 2004 veröffentlicht wurde.

Das Antikorruptionsgesetz hat zu einer starken Verunsicherung bei vielen niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten geführt, die seit langem mit Krankenhäusern kooperieren und so zur gewünschten sektorenübergreifenden Versorgung beitragen. Dies geht aus Online-Umfragen hervor, die der Berufsverband Deutscher Chirurgen e.V. (BDC) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) durchgeführt haben.

Der 120. Deutsche Ärztetag hat in der vergangenen Woche beschlossen, dass die Facharztkompetenz „Allgemeinchirurgie“ erhalten bleiben soll, die inhaltliche Kompetenz solle präzisiert und verbessert werden. Die Delegierten begründeten die Entscheidung damit, dass der Allgemeinchirurg nach wie vor für die Grundversorgung in Praxen und Kliniken gebraucht werde, wo bei weitem nicht nur komplizierte Fälle versorgt würden.

„Die Möglichkeiten von E-Health für die ärztliche Tätigkeit nutzbar zu machen und mit zuverlässiger Datensicherheit und vernünftigen Vergütungsregelungen (auch außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung) zu kombinieren – das ist der Weg, der endlich konsequent beschritten werden muss“, kommentierte Prof. Bernd Bertram, Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands und Vorsitzender der Arbeitsgruppe „E-Health“ des SpiFa, die Beschlüsse des Ärztetages.

Dem jetzt veröffentlichten Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zufolge wirkt die extrakorporale Stoßwellentherapie bei plantarem Fersenschmerz besser als Placebo, Ultraschall und Iontophorese.

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) haben jüngst das Festhalten am „Pseudo-Generalisten“ in der chirurgischen Weiterbildung kritisiert. Der BNC vertritt eine andere Auffassung und begründet sie in einer ausführlichen Stellungnahme.

 

Der neue Kurs zur Terror- und Katastrophenchirurgie mit dem Titel „Terror and Disaster Surgical Care“ (TDSC®), den die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) heute startet, richtet sich an erfahrene Unfallchirurgen und Chirurgen an deutschen Kliniken, die mit der medizinischen Herausforderung bei Terrorlagen in Zukunft konfrontiert werden könnten.

Im Parteivorstand der Sozialdemokraten wird derzeit ein Entwurf des Leitantrags für ein Regierungsprogramm beraten. Die gesundheitspolitischen Positionen machen eine halbe Seite in dem 67 Seiten starken Dokument aus. Die Diskussion und Verabschiedung des Regierungsprogramms soll auf dem SPD-Bundesparteitag am 25. Juni 2017 in Dortmund erfolgen.

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