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Die intensive Nutzung von Smartphones fördert vermutlich das Karpaltunnelsyndrom (KTS). Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) mit Blick auf aktuelle Studien aus Asien mitgeteilt. Demnach verstärken drehende Bewegungen im Handgelenk das KTS.

Um die Abheilung zu fördern, werden im Labor gezüchtete Stammzellen ins Gewebe gespritzt. Seit Februar 2019 hat das Universitätsspital Zürich (USZ) fünf Patienten mit der neuen Methode behandelt. Die ersten Ergebnisse bezeichnet die Klinik als vielversprechend.

OP-Wunden schließen sich häufiger und schneller, wenn sie mit einem System zur Vakuumtherapie behandelt werden. Auch Infektionen treten seltener auf. Dies geht aus dem zweiten Abschlussbericht zur Nutzenbewertung der Vakuumversiegelungstherapie (VVS) bei Wunden hervor.

In Deutschland zweifeln viele Menschen an der Notwendigkeit von planbaren medizinischen Eingriffen. Das zeigt eine Erhebung der Barmer Ersatzkasse, wonach mehr als jeder Zweite unsicher, ob die Operation tatsächlich notwendig ist. Doch das veranlasst offenbar nicht jeden dazu, sich eine Zweitmeinung einzuholen. Die Barmer empfiehlt Patienten daher, konsequent vom Recht auf Zweitmeinung Gebrauch zu machen.

Angesichts eines aktuellen Todesfalls hat die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) vor dem sogenannten „Brazilian Butt Lift“ gewarnt. Die Glutealaugmentation habe mit 1 zu 3.000 Fällen die höchste Todesrate bei allen ästhetischen Eingriffen und sei damit am gefährlichsten für die Patientinnen. Dies gelte insbesondere dann, wenn der Eingriff nicht von einem Facharzt mit Weiterbildung in Plastischer Chirurgie vorgenommen wird.

Kleinere Studien hatten den Zusammenhang in der Vergangenheit bereits hergestellt, nun bestätigen dänische Registerdaten, dass Patienten mit Karpaltunnelsyndrom ein erhöhtes Risiko für eine Herzinsuffizienz haben.

Noch wird fleißig an einzelnen Themenblöcken geschraubt, doch in weiten Teilen steht das Programm des Bundeskongress Chirurgie 2020 (7.–8. Februar 2020 in Nürnberg) inzwischen fest. Es gibt z. B. neue Formate, die den ärztlichen Nachwuchs stärker involvieren sollen. Außerdem beteiligt sich erstmals auch der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA) mit einem Symposium zur ambulanten Anästhesie.

Mit Blick auf eine aktuelle Studie weist die Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) darauf hin, dass minimal invasive Verfahren mittels Arthroskopie Vorteile gegenüber offener Operation zeigen. Die Therapie-Empfehlungen hingen allerdings vom Schweregrad der Verletzung ab.

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