Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Die Gründungsgesellschaft soll „Interessengemeinschaft Medizin“ kurz „IG Med“ heißen. Wie die Initiatorin Dr. Ilka M. Enger, ehemaliges Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB), mitteilte, so zunächst ein Verein gegründet werden, der später in eine genossenschaftliche Ärztegewerkschaft umgewidmet wird.

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur stationären Notfallversorgung sieht ein gestuftes System der stationären Notfallversorgung vor: Für die Zuordnung in die Basisnotfallversorgung (Stufe 1) etwa muss ein Krankenhaus mindestens über die Fachabteilungen Chirurgie/Unfallchirurgie sowie Innere Medizin am Standort verfügen. Die KBV wirbt zeitgleich für Portalpraxen – aber nicht an allen Krankenhäusern.

Im Vorfeld ihres 135. Jahreskongresses hat die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) Alarm geschlagen: Bis 2030 könnten nach Berechnungen des Wirtschaftsprüfers PricewaterhouseCoopers fast jede vierte chirurgische Stelle im stationären Sektor unbesetzt sein, weil bis 2020 insgesamt etwa 11.000 Chirurginnen und Chirurgen das Rentenalter erreichen.

Mittels Magenbypass oder Magenverkleinerung können bei extrem Übergewichtigen 60 bis 80 Prozent des Übergewichts samt Begleiterkrankungen beseitigt werden, schätzt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland mit einem Body Mass Index über 40 könnten davon profitieren. DGK-Experten kritisieren allerdings den restriktiven Umgang der Krankenkassen mit dem Verfahren.

Die Terminservicestellen bekannter machen, eine bundeseinheitliche Nummer für sie einrichten und ein elektronischer Terminservice, über den Versicherte Facharzttermine buchen können – mit diesen Forderungen hat der Verband der Ersatzkassen (vdek) sich an die Öffentlichkeit gewandt. Derweil setzt die ärztliche Selbstverwaltung auf andere digitale Konzepte.

Im Jahr 2017 gab es etwa 19,5 Millionen Behandlungsfälle in den Krankenhäusern. Hinzu kommen rund eine Milliarde Arztkontakte in den Praxen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte. Demgegenüber haben die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Landesärztekammern im Jahr 2017 bundesweit insgesamt 7.307 Entscheidungen zu mutmaßlichen Behandlungsfehlern getroffen (Vorjahr: 7.639). Es lag in 2.213 Fällen ein Behandlungsfehler vor (Vorjahr: 2.245). Davon wurde in 1.783 Fällen ein...

Wie aus den aktuellen Daten der Bundesärztekammer hervorgeht, waren im Jahr 2017 im Bundesgebiet 385.149 Ärztinnen und Ärzte ärztlich tätig. Dies waren zwar etwas mehr als im Vorjahr (+ 6.542), doch angesichts diverser Faktoren möglicherweise bei weitem nicht genug. Unter anderem ist die Zahl der angestellten Ärztinnen und Ärzte im ambulanten Bereich erneut drastisch gestiegen (siehe Grafik).

Einer Umfrage unter 1.100 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zufolge glauben nur 14 Prozent, dass der neue Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deutliche Verbesserungen in der ambulanten medizinischen Versorgung erreichen kann. Eine Mehrheit von 56 Prozent der befragte Ärzte befürchtet sogar, dass es eher zu Verschlechterungen kommen könnte.

Aktuelles | Über den BNC | Bundeskongress | Für Patienten | Presse | Landesverbände | Mitgliederbereich | Partner | Veranstaltungen | Praxisbörse | Chirurgensuche | FAQ für Ärzte | Kontakt Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V. © 2014 | Impressum | Datenschutzhinweise | Design & Umsetzung: zollsoft GmbH