Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) hat mit Blick auf drei jüngst vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichte Reform-Gutachten zur Zukunft des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), neben dem G-BA und den bisherigen Verwaltungsstrukturen neue Modelle auszuprobieren – etwa einen Innovationsausschuss am Bundestag mit gesetzlich zugeordneten Kompetenzen.

Bei der Frühjahrstagung der Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. diskutierten prominente Vertreter aus Politik, Gesundheitswirtschaft, Ärzteschaft und Versicherungswirtschaft über die Zukunft der hiesigen Krankenversicherung. Mit dabei: der BNC-Vorsitzende Dr. Christoph Schüürmann, der u. a. darauf hinwies, dass sich durch Ausweitung der Sprechstundenzeiten nicht die Zahl der Ärztinnen und Ärzte erhöhen lässt.

Bei der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Vorfeld des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt wies KBV-Chef Dr. Andreas Gassen erneut darauf hin, dass aktuell knapp ein Viertel aller vertragsärztlichen Leistungen nicht bezahlt werden. Wenig später erhielt er Unterstützung vom Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank-Ulrich Montgomery, der öffentlich forderte, für 25 statt 20 Stunden Sprechzeiten pro Woche müsse es auch 25 Prozent mehr Honorar geben.

In den Rubriken „Berufspolitik“, „Service“ und „Medizin“ der druckfrisch erschienenen Ausgabe finden sich viele Berichte über Vorträge und Sitzungen beim 20. Bundeskongress Chirurgie, der Ende Februar 2018 in Nürnberg stattgefunden hat.

Mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) steht Patientinnen und Patienten mit Fersenschmerz bei plantarer Fasciitis künftig eine weitere ambulante Behandlungsoption zur Verfügung. Darauf hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach Abschluss einer Methodenbewertung hingewiesen.

Knapp drei Viertel der Menschen in Deutschland wollen gern digital jederzeit auf ihre Krankheitsdaten zurückgreifen können. Das geht aus einem Survey hervor, in dem sich 9.700 Befragte zu ihrer Haltung gegenüber E-Health und digitalen Gesundheitsanwendungen äußerten. Derweil ist der Zeitpunkt der Einführung der elektronischen Patientenakte und der Freischaltung der Telematik-Infrastruktur allerdings erneut ungewiss.

Mit dem Votum der Delegierten des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt werden künftig 72 Monate Weiterbildungszeit in der Allgemeinchirurgie verankert, davon unter anderem 18 Monate in Orthopädie und Unfallchirurgie mit alleinigen, aber umfangreichen traumatologischen Inhalten sowie 18 Monate in der Viszeralchirurgie. Damit sind angehende Chirurginnen und Chirurgen bestens gerüstet, in der vertragsärztlichen Niederlassung zu arbeiten.

Jörg Karst, Vertreter der ambulant und vertragsärztlich tätigen Narkoseärzte im „Berufsverband Deutscher Anästhesisten“ (BDA), fordert, die Frist zur Einführung der Telematik-Infrastruktur (TI) vom 1. Januar 2019 auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und eine gleichbleibend hohe Förderung zur Anschaffung der Konnektoren zu gewährleisten. Mit dieser Forderung sind die niedergelassenen Anästhesisten nicht allein: Auch der Deutsche Ärztetag hat sich für einen Aufschub ausgesprochen; und auch...

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