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Wie haben sich die Preise für Leistungen der Vertragsärzte und Psychotherapeuten in den letzten Jahren im Vergleich zum Krankenhausbereich und zur generellen Lohnsteigerung entwickelt? Diese Frage hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) untersucht und legte maßgebliche Zahlen nebeneinander. Die Antwort fällt für die Vertragsärzte ernüchternd aus.

Das geplante Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wird von vielen niedergelassenen Ärzten skeptisch gesehen. Es werde zwar durchaus positiv wahrgenommen, dass einer Erhöhung der Sprechstundenzeit auch eine Mehrvergütung folgen solle, doch angesichts der bekannten Blockadehaltung der Kassen sei man sehr skeptisch, ob tatsächlich mehr Geld bereitgestellt werde.

Ein aktueller Marktausblick zur Versicherungswirtschaft zeigt, dass sich in der privaten Krankenversicherung (PKV) im Vergleich zum Vorjahr nur wenig verändert hat. Allerdings dürften Neuerungen infolge des Versichertenentlastungsgesetzes in der gesetzlichen Krankenversicherung dem Neugeschäft in der Vollversicherung nicht zuträglich sein, so die Einschätzung der Assekurata Rating-Agentur.

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat weitere molekulare Details der Toleranzentwicklung gegen Opiate aufklären können. In seiner Studie beschreibt es für Morphin und synthetische Opioide in Ablauf und Geschwindigkeit unterschiedliche Mechanismen, die zur Desensibilisierung der Opioidrezeptoren führen. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse sollen Ansätze für die Entwicklung synthetischer Wirkstoffe mit geringer Toleranzentwicklung und reduziertem Suchtpotenzial liefern.

Im deutschsprachigen Arthroskopieregister „DART“ ist ab sofort das neue Schulter-Modul verfügbar. Nach dem Knie ist die Schulter nun das zweite große Gelenk, welches in einem Modul zur Dateneingabe freigeschaltet ist. Das Register entsteht unter der Regie mehrerer Fachgesellschaften und Berufsverbände.

Für eine bessere Qualität und Sicherheit von Implantaten soll ein staatliches Register aufgebaut werden. Ein erster Entwurf für ein entsprechendes Gesetz soll in der zweiten Jahreshälfte vorgelegt werden, wie das Bundesgesundheitsministerium auf eine Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag antwortete. Konkret könnte es beispielsweise um die Qualität von Brustimplantaten, Herzklappen und Herzschrittmachern gehen.

Übelkeit und Erbrechen (PONV) gehören zu den häufigsten postoperativen Nebenwirkungen. Die Auslöser dafür liegen aber wohl weniger im Magen als im Gehirn, wie nun ein Wissenschaftlerteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) herausgefunden hat. Mitverantwortlich ist demnach eine bestimmte Genvariante.

Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) für das Jahr 2018/2019 ist Prof. Matthias Anthuber. Der Direktor der Klinik für Allgemein‐, Viszeral‐ und Transplantationschirurgie im Klinikum Augsburg ist zugleich Hochschullehrer an der LMU München, ehemaliger deutscher Hallen‐Handballnationalspieler und Leiter des Transplantationszentrums im Klinikum Augsburg. Als DGCH-Vorsitzender ist er zudem Präsident des 136. DGCH-Kongresses, der vom 26. bis 29. März 2019 im ICM in München...

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