Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Das Misstrauen, das aus dem geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) spricht, schadet der ärztlichen Freiberuflichkeit. Dies ist der Tenor vieler Stimmen zur aktuellen Gesundheitspolitik, mit der sich die aktuelle Ausgabe der Verbandszeitschrift „Chirurgen Magazin + BAO Depesche“ des Berufsverbandes Niedergelassener Chirurgen (BNC) und des Bundesverbandes Ambulantes Operieren (BAO) befasst.

Über eine elektronische Gesundheitsakte (eGA) sollen Krankenversicherte die Gesundheitsdaten künftig über das Smartphone oder Tablet einsehen können. Der IT-Sicherheitsexperte Mike Kuketz stört sich vor allem daran, dass auf diese Weise diverse Anbietern sensible Gesundheitsdaten von Versicherten verarbeiten werden, ohne dass die dahinter liegenden Unternehmen, Verantwortlichen und deren Lösungen überhaupt ausreichend geprüft wurden.

Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) hat seine Forderung nach einer Stützung des Belegarztwesens noch einmal bekräftigt. Dass der Gesetzgeber bislang keine Bereitschaft zeigt, im Rahmen des geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) geeignete Maßnahmen zu ergreifen, bezeichnete der Verband als „dramatisch“.

Im Kabinettsentwurf zum Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) wurde die Verbandmitteldefinition neu gefasst. Aus Sicht des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) schafft die Unterscheidung zwischen einer Hauptwirkung und zusätzlichen Wirkungen von Verbandmitteln Unsicherheit in der Versorgung von Menschen mit akuten und chronischen Wunden.

Die Versorgung älterer Patienten, die sich einer Operation unterziehen müssen, bedarf eines interdisziplinären und -professionellen Behandlungskonzeptes. Es umfasst präoperative Vorbereitung, Delirprävention, Orientierungshilfen, Vermeidung von nichtadäquater Medikation, gute Analgesie, frühe Mobilisation, kurze Nüchternheitszeiten und ein perioperatives Ernährungskonzept.

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat mit dem Berufsmonitor Medizinstudium 2018 eine umfangreiche Befragung unter 13.800 Medizinstudierenden zu ihren beruflichen Zukunftsplänen vorgestellt. Demnach kann sich eine klare Mehrheit vorstellen, später im ambulanten Sektor zu arbeiten. Allerdings halten sie die chirurgisch-operativen Fächer für zunehmend unattraktiv.

Das Bundes­gesund­heitsministerium (BMG) möchte Gesellschafter der gematik werden und sich mit 51 Prozent dabei zugleich die Mehrheitsbeteiligung sichern. Auf diese Weise will Gesundheitsminister Jens Spahn Entscheidungen zur Digitalisierung beschleunigen. Doch sowohl Ärzteschaft als auch Krankenkassen sind skeptisch.

Nach einer arthroskopisch durchgeführten Gelenk-OP an Knie, Hüfte oder Schulter können Patienten ihre Erfahrungen im Deutschsprachigen Arthroskopieregister (DART) erfassen. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) im Vorfeld des Tages der Arthroskopie am 1. Februar 2019 aufmerksam gemacht. Für die Fachgesellschaft seien diese Berichte „wissenschaftliche Schätze“.

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