Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

In einem Grundsatzpapier hat der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) Vorschläge zur zukunftsfähigen Gestaltung der ärztlichen Grundversorgung vorgelegt. Einer dieser Vorschläge: Leistungen der fachärztlichen Grundversorgung aus der MGV in die EGV überführen.

Die European Medicines Agency (EMA) hat ein innovatives Gelenkknorpelprodukt zur Reparatur symptomatischer Gelenkknorpeldefekten der Femurkondyle und der Patella zur Zulassung empfohlen. Spherox® (CO.DON AG) enthält Sphäroide von humanen autologen matrixassoziierten Chondrozyten und ist bei Defektgrößen bis zu 10 cm² bei Erwachsenen indiziert.

Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V. (DGIV) hat ein Positionspapier zur Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgung vorgelegt, in dem u. a. die Einrichtung von „Leistungserbringer-Verbänden“ gefordert wird. Die Agentur deutscher Arztnetze wiederum fordert, dass Arztnetze Arztsitze aufkaufen und als Leistungserbringer fungieren können.

In der zweiten Ausgabe dieses Jahres geht es im gemeinsamen Magazin von BNC und BAO schwerpunktmäßig um das Thema Hernienchirurgie, das Heft enthält aber auch einen lesenswerten Artikel über Komplikationen in der Elektrochirurgie sowie – last but not least – umfassende Berichterstattung über den Bundeskongress Chirurgie 2017.

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AKDÄ) hat Empfehlungen veröffentlicht, mit denen das Risiko eines Propofolinfusionssyndrom (PRIS) gesenkt werden soll. Sie reagiert damit auf weitere PRIS-Fälle seit ihrem ersten Hinweis auf diese schwere Arzneimittelnebenwirkung, der in 2004 veröffentlicht wurde.

Das Antikorruptionsgesetz hat zu einer starken Verunsicherung bei vielen niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten geführt, die seit langem mit Krankenhäusern kooperieren und so zur gewünschten sektorenübergreifenden Versorgung beitragen. Dies geht aus Online-Umfragen hervor, die der Berufsverband Deutscher Chirurgen e.V. (BDC) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) durchgeführt haben.

Der 120. Deutsche Ärztetag hat in der vergangenen Woche beschlossen, dass die Facharztkompetenz „Allgemeinchirurgie“ erhalten bleiben soll, die inhaltliche Kompetenz solle präzisiert und verbessert werden. Die Delegierten begründeten die Entscheidung damit, dass der Allgemeinchirurg nach wie vor für die Grundversorgung in Praxen und Kliniken gebraucht werde, wo bei weitem nicht nur komplizierte Fälle versorgt würden.

„Die Möglichkeiten von E-Health für die ärztliche Tätigkeit nutzbar zu machen und mit zuverlässiger Datensicherheit und vernünftigen Vergütungsregelungen (auch außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung) zu kombinieren – das ist der Weg, der endlich konsequent beschritten werden muss“, kommentierte Prof. Bernd Bertram, Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands und Vorsitzender der Arbeitsgruppe „E-Health“ des SpiFa, die Beschlüsse des Ärztetages.

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