Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Grund für postoperative kognitive Störungen (POCD) kann eine Reaktion des Immunsystems auf den operativen Eingriff sein, der die Blut-Hirn-Schranke schwächt. Nach Auffassung von Neurologen der Berliner Charité ließen sich POCD vermeiden, wenn man die entsprechenden Antikörper mittels einer Blutwäsche im Gehirn reduziert.

Mit dem elektronischen Selbsttest „Mein PraxisCheck“ der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) können Ärzte jetzt die Umsetzung der bestehenden Hygieneanforderungen testen.

Frakturen an Fingern und Daumen heilen häufig sogar besser unter konservativer Therapie, denn bei Plattenosteosynthesen mit Titanplatten drohen Verklebungen der Streckersehne, wie der Handchirurg Dr. Karsten Becker berichtete.

Erkrankungen der Perianalhaut sprechen zwar gut auf eine konservative Therapie an, müssen aber regelmäßig nachuntersucht und beobachtet werden. „Ansonsten können durchaus auch Fissuren oder Plattenepithelkarzinome entstehen, die eine operative Therapie erforderlich machen“, sagte der Hamburger Chirurg Dr. Manfred Giensch beim Bundeskongress Chirurgie 2014 in Nürnberg.

Es gibt weiterhin großen Bedarf für chirurgische Grund- und Regelversorgung in Deutschland. Angesichts von Kostenunterdeckung durch die GKV-Vergütung und von Zersplitterung in immer mehr verschiedene Facharztbezeichnungen erscheint die Zukunft des chirurgischen Generalisten allerdings eher fraglich.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Die Vertreterversammlung wählte am 28. Februar 2014 in Berlin Dr. Andreas Gassen zum Nachfolger von Dr. Andreas Köhler. Seine Aufgabe wird es sein, die ärztliche Selbstverwaltung zu einen, die in den vergangenen Monaten von Lagerdenken geprägt war.

 

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) wehrt sich gegen den öffentlichen Vorwurf des Bundesverbands Deutscher Chirurgen (BDC), die bedenkliche Resistenzlage in der Humanmedizin sei eine Folge des Antibiotikaeinsatzes in der Tiermast.

Viele Chirurgen beherrschten die Komplikationen nicht, die mit der endoskopischen Dekompression des N. medianus einhergehen, erklärte Dr. Martin Bues aus Ahrensburg beim Bundeskongress Chirurgie. Auch die offenen Techniken seien angesichts kurzer Schnitte von 3 bis 3,5 Zentimeter mittlerweile nur wenig invasiv.

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