Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Der Koalitionsvertrag macht den Präsidenten der drei Verbände, die jedes Jahr den Bundeskongress Chirurgie ausrichten, wenig Hoffnung. So stehen der Patient und seine Bedürfnisse längst nicht mehr im Mittelpunkt des Gesundheitswesens, und auch die Prinzipien der ärztlichen Kunst geraten zunehmend ins Hintertreffen.

Weitere Themen sind der Gesundheitsmarkt nach der Wahl, der neue Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe (CDU), ein Internet-Spot zum Ambulanten Operieren im Rahmen der KBV-Imagekampagne und die Arbeit der Berliner Obdachlosen-Ärztin Dr. Jenny de la Torre.

Auf der Tagesordnung des Qualitätszirkels sollen proktologisch-medizinische Themen, aber auch berufspolitische und praxisorganisatorische Themen wie Hygiene oder Qualitätsmanagement stehen.

Politik und Justiz müssen sich einigen, welches Schutzgut im Zweifelsfall Vorrang hat: der Wettbewerb, das Patientenwohl oder die Solidargemeinschaft, so das Fazit eines „Rechtspolitischen Salons“ der Hamburger Justizbehörde und Hanseatischen Rechtsanwaltskammer.

Schwere und starre Netzimplantate irritieren den Samenstrang, leichtgewichtige Netze können Phtalate als Weichmacher enthalten. Beides kann sich – zumindest vorübergehend – auf die Fertilität nach Leistenhernieneingriffen auswirken, hieß es bei den 11. Hernientagen, die Ende Januar in Hamburg stattgefunden haben.

Eine genaue Schmerzanamnese – auch schon präoperativ – kann Leistenschmerzen genau eingrenzen und bei der Behandlung helfen, so das Fazit verschiedener Vorträge bei den 11. Hernientagen, die Ende Januar in Berlin stattgefunden haben.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht rechtliche Probleme bei der Nutzung der eGK, weil die Krankennkassen die Identität ihrer Nutzer und die Echtheit der Fotos nicht überprüfen. Bundesgesundheitsministerium und Kassen halten dagegen, im Zweifelsfall müssten die Ärzte die Identität ihrer Patienten mit geeigneten Mitteln überprüfen. Die Grünen-Fraktion sieht die Akzeptanz des Projekts gefährdet.

Die ambulante Eradikationstherapie von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-(MRSA) ist künftig im Rahmen der häuslichen Krankenpflege eine GKV-Leistung. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Ende Januar 2014 in Berlin gefasst – doch der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geht die Regelung nicht weit genug.

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