Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Nach fünf Wochen zähen Ringens haben CDU/CSU und SPD ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Um die Gesundheitspolitik geht es auf zwölf von insgesamt 185 Seiten. Trotz der Proteste aus den Reihen der Ärzte plant die künftige Koalition, eine Vierwochenfrist bei der Terminvergabe einzuführen.

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) baut ihr bundesweites Netzwerk für klinische Studien aus. Dabei sollen sämtliche chirurgische Fächer einbezogen werden. Ein Schwerpunkt künftiger Studien liegt auf der Implantatforschung und der Sicherheit von Medizinprodukten.

Aufgrund der schweren Erkrankung des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, hat die Selbstverwaltung ein Fachärzteboard eingerichtet, das dessen Rolle als Vertreter der Fachärzte in der KBV in nächster Zeit ausfüllen wird.

Medienberichte über tragische Zwischenfälle bei ambulanten Operationen verunsichern Patienten. Bei einer Podiumsdiskussion am 6. November 2013, zu der das Anästhesie-Netz Hamburg (ANH) eingeladen hatte, nahmen die Experten die Vorwürfe selbstkritisch unter die Lupe.

Der gemeinsame Vorschlag soll dem federführenden Bundesgesundheitsministerium vorgelegt werden. Die Spitzen der Bundesärztekammer und des PKV-Verbandes appellierten außerdem an die Koalitionsunterhändler von Union und SPD, die Novellierung der Gebührenordnung ganz nach oben auf ihre gesundheitspolitische Agenda zu setzen.

Nach Nordrhein und Hessen haben nun auch die niedergelassenen Chirurgen in Bayern eine Genossenschaft Niedergelassener Chirurgen (GNC) gegründet. Bei der Gründungsveranstaltung zeigte sich große Zustimmung von Seiten der Mitglieder.

Nicht auf eine Trennung, sondern auf ein gemeinsames Dach in Form der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verständigte sich eine Mehrheit der Delegierten der Vertreterversammlung nach einer turbulenten Sitzung am vergangenen Freitag in Berlin. Auf die Sitzung folgte ein Schock: Der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Köhler erlitt einen Herzinfarkt und wird seither intensivmedizinisch versorgt.

Mittlerweile haben 244 niedergelassene Orthopäden und 64 Chirurgen ihre Teilnahme erklärt, so dass der jüngste Facharztvertrag von AOK Baden-Württemberg, MEDI Baden-Württemberg und Bosch BKK ab Januar 2014 starten kann.

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