Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Nach einer zweijährigen Pilotphase können die Diagnostik und Behandlung von Patienten, die mit Methicillin-resistenten Staphylococcus-aureus (MRSA) infiziert sind, nun über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abgerechnet werden.

Beim 16. Bundeskongress Chirurgie, der Ende Februar 2014 in Nürnberg stattgefunden hat, stand die Patientensicherheit im Mittelpunkt zahlreicher Vorträge und Sitzungen. Im aktuellen Chirurgen Magazin berichten wir, was Chirurgen tun, um Fehler zu vermeiden und die Sicherheit im OP zu erhöhen.

Welche Anforderungen in Bezug auf Hygienefachpersonal gelten, hängt von der Kategorie der durchgeführten Eingriffe ab. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) alle Mitglieder hingewiesen, die in ihren Einrichtungen ambulante Operationen durchführen.

An kleineren Krankenhäusern der Grundversorgung sollen vermehrt Integrierte Versorgungszentren entstehen, in denen Notdienst, Rettungsleitstelle, fachärztliche Therapie, Stützpunkte mit Medizingeräten, Physiotherapie, Pflegedienste und Krankenhausbehandlung miteinander verbunden werden, so ein Positionspapier der Techniker Krankenkasse Schleswig-Holstein. Die Leistungen dieser Zentren sollen mit einem Mix aus DRG und EBM-Ziffern vergütet werden.

Die Gesamtzahl der berufstätigen Ärzte in Deutschland ist zwar gestiegen, doch die aktuelle Ärztestatistik der Bundesärztekammer (BÄK) belegt vor allem, dass immer mehr Ärzte das Ruhestandsalter erreichen. Doch trotz dieser Alarmsignale pflegen die Krankenkassen wieder einmal eine ganz andere Lesart.

Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) bundeseinheitlich geregelt werden soll. Hintergrund ist der voranschreitende Fachkräftemangel auch auf diesem Gebiet.

Im Zusammenhang mit der weiter schwelenden Diskussion um Termingarantien bei niedergelassenen Fachärzten haben AOK, Bosch BKK und MEDI in Baden-Württemberg auf den neuen Orthopädievertrag hingewiesen, der unter anderem eine schnelle Terminvergabe vorsieht.

Mit Blick auf das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 8. April 2014 argumentiert die Freie Ärzteschaft, eine verdachtslose Vorratsdatenspeicherung im Rahmen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sei nicht mit den europäischen Grundrechten vereinbar.

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