Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Vertragspartner der auftraggebenden Krankenhäuser ist nicht mehr der einzelne Honorararzt, sondern die Genossenschaft. Damit will man Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung vermeiden, die Honorarärzte immer häufiger als abhängig Beschäftigte einstuft.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die gesetzlichen Krankenkassen haben eine Vereinbarung zur Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal getroffen. Die Vereinbarung tritt am 1. Oktober in Kraft regelt beispielhaft, bei welchen Tätigkeiten nichtärztliches Personal ärztliche Leistungen erbringen darf und welche Anforderungen es erfüllen muss.

Unternehmer in Potsdam - darunter auch die niedergelassenen Ärzte - laufen derzeit Sturm gegen die Pläne der Stadt für eine Tourismusabgabe. Die Abgabe soll von allen Unternehmen der Stadt erhoben werden und der Finanzierung der touristischen Infrastruktur dienen. Dass Ärzte mit ihren gedeckelten Budgets nicht von der Behandlung von Touristen profitieren, ignoriert man dabei geflissentlich.

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums haben errechnet, dass der Schutzeffekt dabei deutlich größer ist als Studienergebnisse bisher vermuten ließen. Grund sind statistische Effekte zwischen den Studien- und den Kontrollgruppen der randomisierten Studien.

Ärzte müssten sich darauf einstellen, als Versicherte deutlich höhere Beiträge für ihre eigene Krankenversicherung zu zahlen als bislang über spezielle Ärztetarife in der Privaten Krankenversicherung, warnte Elmar Mertens, Vorsitzender des Referats für den vertragsärztlichen Bereich im Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), beim diesjährigen Kongress niedergelassener Anästhesisten (NARKA) vom 13. bis 15. September 2013 in Aachen.

Eigentlich hatte der freiberufliche Anästhesist alles richtig gemacht: Sein Vertrag mit dem Krankenhaus, in dem er als Honorararzt arbeitete, erfüllte alle Merkmale einer selbstständigen Tätigkeit auf Honorarbasis. Dennoch urteilte das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg, dass es sich hierbei um eine abhängige Beschäftigung handele.

Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren (ICD) sind hochspezialisierte Geräte, die auf elektromagnetische Strahlung im Operationssaal sehr empfindlich reagieren können. Darauf hat Prof. Uwe Schirmer beim diesjährigen Kongress niedergelassener Anästhesisten (NARKA) vom 13. bis 15. September 2013 in Aachen hingewiesen.

Der Nutzen der therapeutischen Arthroskopie mit Lavage und gegebenenfalls zusätzlichem Debridement zur Behandlung einer Gonarthrose ist nicht belegt. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Vorbericht. Darin hatte es die therapeutische Arthroskopie mit verschiedenen aktiven Vergleichsinterventionen verglichen.

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