Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Medienberichte über tragische Zwischenfälle bei ambulanten Operationen verunsichern Patienten. Bei einer Podiumsdiskussion am 6. November 2013, zu der das Anästhesie-Netz Hamburg (ANH) eingeladen hatte, nahmen die Experten die Vorwürfe selbstkritisch unter die Lupe.

Der gemeinsame Vorschlag soll dem federführenden Bundesgesundheitsministerium vorgelegt werden. Die Spitzen der Bundesärztekammer und des PKV-Verbandes appellierten außerdem an die Koalitionsunterhändler von Union und SPD, die Novellierung der Gebührenordnung ganz nach oben auf ihre gesundheitspolitische Agenda zu setzen.

Nach Nordrhein und Hessen haben nun auch die niedergelassenen Chirurgen in Bayern eine Genossenschaft Niedergelassener Chirurgen (GNC) gegründet. Bei der Gründungsveranstaltung zeigte sich große Zustimmung von Seiten der Mitglieder.

Nicht auf eine Trennung, sondern auf ein gemeinsames Dach in Form der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verständigte sich eine Mehrheit der Delegierten der Vertreterversammlung nach einer turbulenten Sitzung am vergangenen Freitag in Berlin. Auf die Sitzung folgte ein Schock: Der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Köhler erlitt einen Herzinfarkt und wird seither intensivmedizinisch versorgt.

Mittlerweile haben 244 niedergelassene Orthopäden und 64 Chirurgen ihre Teilnahme erklärt, so dass der jüngste Facharztvertrag von AOK Baden-Württemberg, MEDI Baden-Württemberg und Bosch BKK ab Januar 2014 starten kann.

Zwei Chirurgen von der belgischen Universitätsklinik Leuven haben erstmals eine bislang rätselumwobene Struktur im menschlichen Kniegelenk beschrieben. Wie sie in einer Publikation im Journal of Anatomy berichten, trägt das anterolaterale Ligament (ALL) zur seitlichen Stabilisierung des Kniegelenks bei.

Bei Verbänden und Selbstverwaltung wird munter spekuliert: Bundesärztekammer-Präsident Prof. Frank Ulrich Montgomery glaubt an die Zukunft des dualen Systems aus GKV und PKV, die KV Niedersachsen macht sich für die Abschaffung der Regresse stark, und der Hartmannbund kritisiert den Vorstoß des CDU-Gesundheitspolitikers Jens Spahn, Fachärzte bei zu langen Wartezeiten auf Termine mit Honorarabschlägen zu bestrafen.

Zu den Hauptrisikofaktoren für chronische Schmerzen zählen präoperative Schmerzen und starke akute Schmerzen nach einer Operation. Darauf haben Experten beim Deutschen Schmerzkongress Ende Oktober in Hamburg hingewiesen. Sie forderten daher eine gute perioperative Schmerztherapie.

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