Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) begrüßt die im Koalitionsvertrag vorgesehene Möglichkeit für Patienten, vor einer Operation eine Zweitmeinung einzuholen. Das Recht auf Zweitmeinung sei eine wertvolle Qualitätsinitiative, die auch das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt stärken könne.

In einer kanadischen Studie wurde untersucht, ob bei Patienten, die sich einem elektiven laparoskopischen Eingriff unterzogen, eine höhere Komplikationsrate auftrat, wenn die Chirurgen in der Nacht vor dem Eingriff operiert hatten. Ergebnis: kein signifikanter Zusammenhang.

Das Register der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) soll deutschlandweit die Daten von operativ behandelten Knorpelschäden erfassen. Hiervon verspricht man sich neben der Abbildung der Versorgungsrealität auch die Überprüfung der Wirksamkeit knorpelchirurgischer Therapien.

Amerikanische Chemiker haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe sich Wunden provisorisch und damit reversibel verschließen lassen. Es könnte für die Erstversorgung von Verletzten in entlegenen Gebieten, etwa bei militärischen Einsätzen, zum Einsatz kommen.

Nach fünf Wochen zähen Ringens haben CDU/CSU und SPD ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Um die Gesundheitspolitik geht es auf zwölf von insgesamt 185 Seiten. Trotz der Proteste aus den Reihen der Ärzte plant die künftige Koalition, eine Vierwochenfrist bei der Terminvergabe einzuführen.

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) baut ihr bundesweites Netzwerk für klinische Studien aus. Dabei sollen sämtliche chirurgische Fächer einbezogen werden. Ein Schwerpunkt künftiger Studien liegt auf der Implantatforschung und der Sicherheit von Medizinprodukten.

Aufgrund der schweren Erkrankung des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, hat die Selbstverwaltung ein Fachärzteboard eingerichtet, das dessen Rolle als Vertreter der Fachärzte in der KBV in nächster Zeit ausfüllen wird.

Medienberichte über tragische Zwischenfälle bei ambulanten Operationen verunsichern Patienten. Bei einer Podiumsdiskussion am 6. November 2013, zu der das Anästhesie-Netz Hamburg (ANH) eingeladen hatte, nahmen die Experten die Vorwürfe selbstkritisch unter die Lupe.

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