Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

SpiFa will fachärztliche Grundversorger stärken

Die Mitgliedsverbände des SpiFa fordern grundsätzlich feste Preise ohne Mengenbegrenzung für alle ärztlichen Leistungen. „Als Einstieg zur Sicherung der Grundversorgung sind alle relevanten Betreuungs- und Koordinationsleistungen sowie die Leistungen, die mit der pauschalierten fachärztlichen Grundvergütung belegt sind, aus der Morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) herauszunehmen und in die Extrabudgetäre Gesamtvergütung (EGV) zu überführen. Hierdurch werden effiziente Anreize gesetzt, die zu einer nachhaltigen Stärkung der notwendigen wohnortnahen ärztlichen Grundversorgung führen.“, so Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa.

Die wohnortnahe vertragsärztliche Grundversorgung ist nach Auffassung des SpiFa das Rückgrat der medizinischen ambulanten Gesundheitsversorgung in Deutschland und ein wesentlicher Grund für die heute bestehende Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Gesundheitsversorgung. Das bislang informelle Zusammenwirken von Haus- und Fachärzten gelte es weiterzuentwickeln und die jeweiligen Rollen in gegenseitigem Verständnis anzuerkennen. So will der SpiFa das Case-Management weiterentwickeln. Im Grundsatzpapier heißt es dazu: „Case-Management ist für den Patienten von zentraler Bedeutung: Dies ist derzeit des Hausarztes bei multimorbiden Patienten, wobei die zwingende Unterstützung von Fachärzten zu gewährleisten ist. Case-Management ist bei unimorbiden Patienten auch Aufgabe von Fachärzten.“ Daher müsse die ambulante Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Case-Management konsequent ausgebaut und finanziert werden. Gleichzeitig müssten für die Fachärzte mit hohem Anteil an Grundversorgungsleistungen entsprechende Kooperationsformen mit allen Heilberufen gefördert werden.

Ziel des Grundsatzpapier „Fachärzte in der Grundversorgung“ des SpiFa ist es, die Forderungen des Dachverbands aus ihrer Agenda „Facharzt 2020“ zu präzisieren und Verbesserungsvorschläge zur zukunftsfähigen Gestaltung der ärztlichen Grundversorgung durch Haus- und Fachärzte zu präsentieren. Das Papier ist abrufbar unter: www.spifa.de/positionen/.

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