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PKV-Verband kritisiert „Phantomdebatte“ zu Wartezeiten auf Arzttermine

Unterschiedlich lange Wartezeiten auf Arzttermine sind eines der Kernargumente der Befürworter einer Bürgerversicherung. Dieses Argument will der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) nun mit einer aktuellen Studie entkräften. Das Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) hat sich ausführlich mit dem Thema Wartezeiten auseinandersetzt und kommt zu dem Ergebnis, dass es bei akutem Behandlungsbedarf in Deutschland keinerlei Anhaltspunkte für Unterschiede bei der Wartezeit auf einen Arzttermin zwischen gesetzlich und Privatversicherten gibt.

Auf einen Arzttermin müsse in Deutschland im internationalen Vergleich nur sehr kurz gewartet werden. Zudem seien die Unterschiede zwischen privat und gesetzlich Versicherten gering und haben sich in den letzten Jahren sogar angeglichen. Auf Basis repräsentativer nationaler und internationaler Erhebungen lasse sich vielmehr feststellen, dass Wartezeiten in Deutschland eine untergeordnete Rolle spielen. Der PKV-Verband verwies in diesem Zusammenhang auch auf einen Bericht der OECD von 2015, wonach Deutschland im internationalen Vergleich eine Phantomdebatte über die Wartezeiten führt.

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