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Notfalldatenmanagement: KBV und GKV-Spitzenverband haben sich geeinigt

Die ärztliche Vergütung des Notfalldatenmanagements ab 1. Januar 2018 steht fest. Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband in einer gemeinsamen Pressemitteilung berichten, konnten sie am 19. Dezember 2017 in Berlin im Rahmen des Erweiterten Bewertungsausschusses eine entsprechende Einigung erzielen. Der einstimmig getroffene Beschluss sieht den Angaben zufolge die Einführung von drei neuen Gebührenordnungspositionen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) vor. Sie beziehen sich auf die Erstellung, Aktualisierung und die Löschung von Notfalldatensätzen. Da es sich um neue Leistungen handelt, erfolgt die Vergütung zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren extrabudgetär.

Wie die Vertragspartner weiter betonte, habe die Gemeinsame Selbstverwaltung mit ihrem Beschluss die Grundlagen für die Umsetzung von Vorgaben im E-Health-Gesetz geschaffen. Diese sehen vor, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) Anwendungen unterstützen soll, die das Erheben, Verarbeiten und Nutzen von medizinischen Daten für die Notfallversorgung (Notfalldatensätze) ermöglichen.

Beide Vertragspartner stellten fest, dass mit dem erfolgreichen Ende der Vorarbeiten nun die Industrie am Zuge sei. Diese müsse die notwendigen Geräte-Updates entwickeln, testen und den Praxen zur Verfügung stellen, damit das Notfalldatenmanagement technisch auch durchgeführt werden kann. Die Vergütung der technischen Komponenten für das Notfalldatenmanagement regelt die Vereinbarung zur Finanzierung der Telematikinfrastruktur. Sie ist ebenfalls vom GKV-Spitzenverband und der KBV geschlossen worden.

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