Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Menschen mit Typ-2-Diabetes entwickeln oft schlecht heilende, infizierte Wunden an den Füßen. Bisher dauert es zwei Tage, um über eine Bakterienkultur die für die Infektion verantwortlichen Erreger samt Resistenzen zu identifizieren und somit ein wirksames Antibiotikum zu finden. Mit Hilfe eines neuen Schnelltests von Fraunhofer-Forscherinnen und -Forschern soll dies künftig binnen einer Stunde funktionieren.

Rückwirkend zum 1. Oktober 2019 haben KBV und GKV-Spitzenverband mehrere neue Regelungen zur Förderung der Videosprechstunde vereinbart. So darf eine Konsultation per Video auch erfolgen, wenn der Patient zuvor noch nicht bei dem Arzt in Behandlung war. Die Pauschale nebst Zuschlägen wird in voller Höhe gezahlt, wenn im selben Quartal noch ein persönlicher Kontakt erfolgt. Bei ausschließlicher Videokonsultation werden die Pauschale und gegebenenfalls fällige Zuschläge gekürzt.

Nur nicht-existente Daten sind sichere Daten. So lautete das Fazit bei einem Vortrag zweier Hobby-Hacker beim diesjährigen Kongress der niedergelassenen Anästhesisten. Ihre Einschätzung zur Entwicklung der elektronischen Patientenakte (ePA) wirkte auf viele der Teilnehmenden ernüchternd.

Über 77 Prozent der 1.247 vom Marburger Bund (MB) Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz im Juni/Juli online befragten Oberärztinnen und Oberärzte beklagen, dass sie nicht ausreichend Zeit für die Betreuung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung haben. Hier muss nach Einschätzung des MB dringend gegengesteuert werden.

Der Berufsverband für Arthroskopie (BVASK) weist mit Blick auf eine aktuelle Studie darauf hin, dass eine nicht-operative Behandlung von Sehnenrupturen in der Schulter langfristig zu einer schlechteren Schulterfunktion führt und sogar das Risiko erhöht, dass sich die Ruptur vergrößert.

Beim Kongress der niedergelassenen Anästhesisten berichtete Dr. Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) über den aktuellen Stand bei Digitalisierung und Telematik-Infrastruktur (TI). Dabei erklärte er auch, warum gerade die doppelte Sicherheitsstruktur ihre Tücken hat.

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) und Vertreter von ärztlichen Berufsverbänden glauben nicht, dass das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSV) die vollmundigen Versprechen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) wird halten können. Insbesondere die Verpflichtung zu offenen Sprechstunden stößt ihnen sauer auf: Sie widerspreche einer sinnvollen Patientensteuerung und störe die sorgfältig geplante Terminorganisation in den Praxen.

Ein internationales Team von Investigativjournalisten ist bei einer Recherche auf ein Datenleck gestoßen, durch das sensible Patientendaten von weltweit mehreren Millionen Menschen ungesichert im Internet gelandet sind. Unter den Betroffenen sind auch Tausende Deutsche.

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