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Freie Allianz der Länder-KVen wächst: KV Nordrhein wird neues Mitglied bei FALK

Die Freie Allianz der Länder-KVen (FALK) wurde im Jahr 2011 von den Kassenärztlichen Vereinigungen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gegründet. In den vergangenen Jahren waren bereits die KVen aus Westfalen-Lippe, dem Saarland und Rheinland-Pfalz dem Bündnis beigetreten. Nun hat sich auch die KV Nordrhein FALK angeschlossen. Ihr Vorstandsvorsitzender, Dr. Frank Bergmann, erklärte bei der Bekanntgabe am 19. März 2018: „Wir freuen uns, zukünftig in diesem wichtigen bundesweiten Netzwerk zur Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten mitzuarbeiten. Die aktuellen Vorhaben der Gesundheitspolitik, insbesondere die Pläne der Großen Koalition, machen deutlich, wie wichtig eine starke Vertretung von Selbstverwaltung und Ärzteschaft in den Regionen und auf Bundesebene ist.“

Die FALK-KVen positionieren sich den Angaben zufolge „zu allen wichtigen gesundheits- und versorgungspolitischen Themen“ und vertreten die Interessen ihrer Mitglieder, der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten, auf Bundesebene. Für die FALK-KVen stehe der Einsatz für die Freiberuflichkeit der Praxen und für einen möglichst breiten Handlungs- und Gestaltungsspielraum der ärztlichen Selbstverwaltung auf Landesebene stets an erster Stelle. Dies rühre aus der Überzeugung, dass Probleme vor Ort am besten gelöst werden können. Die acht KVen brächten dabei ihre Erfahrungen mit ganz konkreten Problemen, aber auch Lösungen aus ihren Ländern in die Diskussion auf Bundesebene ein.

In der Mitteilung zum Beitritt der KV Nordrhein heißt es wörtlich: „Durch den Beitritt der KV Nordrhein als einer der größten deutschen KVen wird das Fundament von FALK weiter gestärkt. Damit kann FALK dem Anspruch, Motor der Selbstverwaltung in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und wichtiger Ansprechpartner der Bundespolitik zu sein, noch besser nachkommen als in der Vergangenheit.“ FALK werde dieses Gewicht nutzen, um auch gegenüber der neuen Bundesregierung die Belange der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten zu vertreten und bei der Umsetzung des neuen Koalitionsvertrags die Interessen seiner Mitglieder in die Bundespolitik zu tragen. 

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