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Verpflichtendes bundesweites Implantate-Register soll noch in 2018 starten

Bereits die vorige Große Koalition hatte den Aufbau eines Implantate-Registers vereinbart, dies wurde bis zur Bundestagswahl 2017 aber nicht mehr umgesetzt. Doch nun will die Bundesregierung das Thema angehen und in der zweiten Jahreshälfte 2018 einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Zweck des Registers sei die Verbesserung der Sicherheit und Qualität von Implantaten und der medizinischen Versorgung bei Implantationen für gesetzlich und privat Versicherte. Dazu würden insbesondere durch Erfassung von Implantationen und Revisionsoperationen die Standzeiten der Implantate ermittelt und unter Berücksichtigung patientenbezogener sowie klinischer Faktoren und Rahmenbedingungen bewertet.

Als zentrale Datensammelstelle für das Register das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) angedacht. Die Bundesregierung will das Register schlank halten. „Die von Krankenhäusern, Kran­ken­ver­siche­rungen und Herstellern gelieferten Daten werden zentral gesammelt. Doppelerhebungen sollen vermieden werden“, heißt es in der Antwort auf die Kleine Anfrage. Bislang seien für das Implantateregister beim DIMDI rund 140.000 Euro aufgewendet worden – nach Auffassung der Bundesregierung sind dies angemessene Ausgaben, auch wenn sie sich nicht zu den künftigen Betriebskosten des Registers äußerte.

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