Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

In diesem Beitrag sammeln und aktualisieren wir laufend Informationen und Quellen für die Mitglieder des BNC. Das Infopaket soll niedergelassenen Chirurginnen und Chirurgen sowie ihren Praxen beim Umgang mit dem Coronavirus und Covid-19 helfen. Bitte checken Sie diese Informationen regelmäßig. Letzte Aktualisierung: 30.3.2020.

Von Kurzarbeit betroffen waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit allein in deutschen Facharztpraxen über 91.000 Personen. Im März 2020 hatten nur in knapp 1.000 Facharztpraxen für gut 9.200 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.

Die erste Infektionswelle ist vorüber, das öffentliche und wirtschaftliche Leben wird sukzessive wieder hochgefahren. Zeit für erste Zwischenbilanzen und Prognosen für die Zukunft, wie sie die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina nun vorgelegt hat. Doch die Aussagen in deren Ad-hoc-Stellungnahme stoßen bei den ärztlichen Verbänden nicht unbedingt auf Begeisterung.

Die Covid-19-Pandemie hat in den vergangenen Wochen den Alltag in chirurgischen Praxen, aber auch in der Redaktion der Verbandszeitschrift von BNC und BAO durcheinandergewirbelt. In der druckfrisch eingetroffenen Ausgabe finden sich aktuelle Einschätzungen der Verbände zur derzeitigen Lage. Daneben aber auch die regulären und von langer Hand geplanten Themen in den Rubriken Berufspolitik, Service und Medizin.

Bisherige Untersuchungen zur Pandemieprävention und -bekämpfung sind vor allem auf das Krankenhaus und den stationären Sektor fokussiert. Der ambulante Sektor und die Rolle von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sind bisher wenig erforscht. Dies soll sich nun mit einer Befragung unter 18.000 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ändern – allerdings liegt der Fokus auf Fachgruppen, die vorwiegend chronische Erkrankungen behandeln.

In der Hochphase der Corona-Pandemie in Deutschland ist die Zahl der Besuche in Facharztpraxen massiv zurückgegangen. Das meldete der Norddeutsche Rundfunk (NDR), der eine Umfrage bei Berufsverbänden sowie Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen gemacht hat.

Im Vorfeld der öffentlichen Anhörung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung am Mittwoch, 27. Mai 2020, haben sich mit dem Bundesrat, der Bundesärztekammer, dem Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) und dem Chaos Computer Club (CCC) verschiedene Akteure zu Wort gemeldet, die Nachbesserungen am Gesetz zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur (Patientendaten-Schutz-Gesetz - PDSG) anmahnen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät ausdrücklich von einem Versprühen von Desinfektionsmitteln ab. Vielmehr sollten Flächen zunächst gründlich gereinigt und dann desinfiziert werden. Hierfür kommen Ethanol (Konzentration 70 bis 90 %), Produkte auf Chlorbasis (Konzentration von 0,1 % bzw. 0,5 % für stark kontaminierte Bereiche) und Wasserstoffperoxid (Konzentration über 0,5 %) infrage.

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