Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

DAK-Gesundheit gründet neues Behandlungsnetzwerk und wird ICW-Fördermitglied

Anfang Mai 2018 hat die DAK-Gesundheit auf einen neuen DAK-Vertrag zur Integrierten Versorgung aufmerksam gemacht. „Chronische Wunden sind für Betroffene nicht nur eine große körperliche Belastung, sondern oft auch ein Stigma. Die Bedürfnisse der Patienten müssen deshalb für uns im Mittelpunkt unserer Leistungen stehen“, sagte Andreas Storm, Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit. „Als erste Krankenkasse bieten wir deshalb eine Versorgung, die den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Als Fördermitglied der ICW arbeiten wir mit Deutschlands führenden Wundexperten zusammen.“

An dem Vertrag „Innovative Wundversorgung“ nehmen den Angaben zufolge aktuell fast 100 Ärzte aus ganz Deutschland teil. Über dessen Kernstück, eine speziell entwickelte Wundplattform zur Vernetzung aller Beteiligten, tauschten sich die Betroffenen mit Ärzten, Pflegediensten, Spezialisten und Lieferanten tagesaktuell aus – etwa durch das Hochladen von Fotos oder der Eingabe gesundheitlicher Informationen über den Wundstatus. Das spare Zeit, verhindere Mehrfachuntersuchungen und verschaffe dem Patienten genau die Behandlung, die er braucht. Als zweiten großen Mehrwert des Vertrages nannte die Krankenkasse die Verbandsstoffpauschale, die den speziellen Bedürfnissen des einzelnen Betroffenen gerecht werde: Ärzte könnten so ohne Budgetgrenzen Verbandsstoffe aller Hersteller verordnen. Der Versicherte müsse nichts mehr zuzahlen und erhalte so die besten Verbandsstoffe auf dem Markt. Einer ersten Analyse zufolge sei die Abheildauer der Wunden durch die Maßnahmen des IV-Vertrages kürzer als bei Nichtvertragsteilnehmern.

Flankiert werde der neue IV-Vertrag durch die Fördermitgliedschaft der DAK-Gesundheit in der Initiative Chronische Wunden (ICW). „Erstmals arbeitet die ICW mit einer gesetzlichen Krankenkasse zusammen. Das ist ein großer Schritt für uns und die Betroffenen gleichermaßen“, sagte Veronika Gerber, Vorstandsvorsitzende der Initiative Chronische Wunden. „Mit der DAK-Gesundheit als Partner können wir den Leidensdruck der Patienten weiter mindern und gleichzeitig auch auf Seiten der Leistungserbringer hohe Qualität gewährleisten.“ Die ICW berate die DAK-Gesundheit bei wichtigen medizinischen Fragen in der Vertragsgestaltung, umgekehrt stehe die Kasse den Wundfachleuten bei leistungsrechtlichen Problemen zur Seite.

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