Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Bundesärztekammer mit neuer Führungsspitze – Stimmen zur Wahl von Dr. Klaus Reinhardt

Der 122. Deutsche Ärztetag hat am 30. Mai 2019 in Münster ein neues Präsidium der Bundesärztekammer (BÄK) gewählt sowie weitere Vorstandsämter besetzt.  Neuer Präsident der BÄK ist Dr. Klaus Reinhardt. Der 59-jährige Facharzt für Allgemeinmedizin tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery an, der nach acht Jahren als Präsident der Bundesärztekammer nicht mehr für dieses Amt kandidierte und von den Delegierten zum Ehrenpräsidenten der BÄK ernannt wurde. Reinhardt ist seit 25 Jahren als Facharzt für Allgemeinmedizin niedergelassen. Seit acht Jahren ist er Vorsitzender des Hartmannbundes, seit vier Jahren Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer und dort seit 2016 Vorsitzender des Ausschusses Gebührenordnung.

Zur Vizepräsidentin der Bundesärztekammer wählte der Ärztetag Dr. Heidrun Gitter. Die 58-jährige Kinderchirurgin arbeitet als leitende Oberärztin in der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie im Klinikum Bremen-Mitte. Sie ist seit dem Jahr 2000 Mitglied im Vorstand der Ärztekammer Bremen und seit 2012 deren Präsidentin. Ebenfalls zur Vizepräsidentin wurde die 68-jährige Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Dr. Ellen Lundershausen gewählt. Sie arbeitet seit 1991 in Erfurt als niedergelassene HNO-Ärztin. Seit 2015 ist Lundershausen Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen und seit 2008 Vizepräsidentin des Deutschen Berufsverbandes der HNO-Ärzte.

Die Nachricht von Dr. Reinhartdts Wahl wurde von den ärztlichen Berufsverbänden ausnahmslos positiv aufgenommen. So erklärte der Bundesvorsitzende NAV-Virchow-Bunds, Dr. Dirk Heinrich: „Erstmals seit 41 Jahren steht mit Klaus Reinhardt ein niedergelassener Arzt und zudem ein Hausarzt an der Spitze der deutschen Ärzteschaft. Dies ist ein historischer Moment und eine große Chance für einen Neuanfang der Bundesärztekammer.“ Reinhardt sei, gemeinsam mit seinen beiden Stellvertreterinnen, ein Garant für den Erhalt der Freiberuflichkeit. „Seine Aufgabe wird sein, die Ärzteschaft zusammenzuführen und die politische Schlagkraft der Bundesärztekammer zu stärken. So wie in der Versorgung das Zusammenspiel zwischen Haus- und Fachärzten, zwischen Klinikärzten und Praxisärzten längst Wirklichkeit ist, muss dies auch in der Spitzenorganisation der Ärzteschaft besser sichtbar werden“, betonte Dr. Heinrich, der sich ähnlich lautend auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) äußerte.

Auch die beiden chirurgischen Berufsverbände BNC und BDC begrüßten Dr. Reinhardts Wahl. So erklärte der BNC-Vorsitzende Dr. Christoph Schüürmann: „Wir freuen uns, dass nunmehr zwei Niedergelassene im Führungstrio der Bundesärztekammer vertreten sind.“ Der Präsident des Berufsverbands Deutscher Chirurgen (BDC), Prof. Hans-Joachim Meyer, schätzt vor allem, „dass mit Herrn Dr. Reinhardt ein Kollege mit langjähriger berufspolitischer Erfahrung gewählt wurde“.

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