Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

In diesem Beitrag sammeln und aktualisieren wir laufend Informationen und Quellen für die Mitglieder des BNC. Das Infopaket soll niedergelassenen Chirurginnen und Chirurgen sowie ihren Praxen beim Umgang mit dem Coronavirus und Covid-19 helfen. Bitte checken Sie diese Informationen regelmäßig. Letzte Aktualisierung: 30.3.2020.

Bei chronischen Rückenschmerzen sind Opioide meist fehl am Platz, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Und auch zur Schmerzbehandlung im Vorfeld von Operationen zum Gelenkersatz sollten nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik bevorzugt Entzündungshemmer anstelle von Opioiden zum Einsatz kommen.

In einem aktuellen Memorandum zu Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement übt die Bundesärztekammer (BÄK) deutliche Kritik am steigenden bürokratischen Aufwand in der ärztlichen Versorgung. Er erfülle nicht mehr den Zweck der Qualitätsverbesserung, sondern vor allem der externen Kontrolle.

Viele der jährlich etwa 17 Millionen vollstationären und 2 Millionen ambulanten Operationen in Deutschland sind im Nachgang mit starken Schmerzen für die Patientinnen und Patienten verbunden. Darauf hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hingewiesen und deshalb die wesentlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Konzept zum Akutschmerzmanagement beschlossen und seine Qualitätsmanagement-Richtlinie entsprechend ergänzt.

Gegen die Stimmen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat der Erweiterte Bewertungsausschuss am 15. September 2020 eine Erhöhung des Orientierungswertes für alle ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen in Höhe von 1,25 Prozent beschlossen. Die KBV ist mit dem mageren Ergebnis von 1,25 Prozent Plus mehr als unzufrieden.

Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17.09.2020 hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) darauf hingewiesen, dass etwa 70 Prozent der Zwischenfälle in der Medizin auf einen Mangel an kognitiven und kommunikativen Fertigkeiten zurückgehen. Abhilfe soll ein von der Luftfahrtbranche inspiriertes Human-Factors-Training schaffen.

In seiner ersten Präsenzsitzung in der Corona-Krise hat der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) seine neue Grundsatzprogrammatik bis zum Jahr 2030 diskutiert. Kernthema ist die Freiheit des Arztberufes und die Herausstellung der Unteilbarkeit ärztlicher Verantwortung für den Patienten.

„Kein Gießkannenprinzip, sondern gezielt nach Relevanz testen“, so lautet die wichtigste Forderung der neuen Leitlinie zur nationalen Teststrategie, nach der Mitarbeitende im Gesundheitswesen auf COVID-19 getestet werden sollen. Autoren der Leitlinie sind 17 medizinische Fachgesellschaften unter Federführung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

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