Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Präoperative Tests auf SARS-CoV-2 beim Ambulanten Operieren

Die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich-Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) sowie chirurgische Fachgesellschaften empfehlen schon seit einer ganzen Weile, Patienten im Vorfeld einer ambulanten Operation mit Allgemeinnarkose auf das neue Coronavirus zu testen. Hintergrund sind die offensichtlich deutlich schlechteren postoperativen Outcomes bei Patienten, die symptomlos und unerkannt coronapositiv eine Narkose mit Beteiligung ihrer Lunge erhalten haben.

Dies spiegelt sich nun auch in der neuen Corona-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 14.10.2020 wider. So haben nach § 4 der neuen Verordnung zum Anspruch auf Testung unter anderem Patienten, die in einer Einrichtung für ambulantes Operieren behandelt werden, auch ohne das Vorliegen von Symptomen für Covid-19 Anspruch auf eine oder mehrere Covid-19-Testungen. Diese müssen dann in der Einrichtung selbst durchgeführt werden. In der Anlage 1, §4 wird Näheres dazu ausgeführt. So muss im Rahmen eines betrieblich erstellten Testkonzepts das Vorgehen festgelegt werden. Der BNC-Vorsitzende Dr. Christoph Schüürmann empfiehlt allen niedergelassenen Chirurgen, sich bei seiner regionalen KV nach der dort jeweils praktizierten Handhabung erkundigt. In seinem aktuellen BNC-Spot gibt Schüürmann außerdem praktische Tipps – etwa zur Auswahl geeigneter Tests (PCR, Antigen-POCT) – zur Umsetzung in der chirurgischen Praxis. Der BNC-Spot steht Verbandsmitgliedern im Mitgliederbereich der Homepage zur Verfügung.

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