Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

„Chirurgen operieren, Daten assistieren.“ Dies ist die Kernbotschaft aus 25 Thesen zur Digitalisierung in der interventionellen Medizin, die von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) präsentiert wurde. Sie wurden von einer Projektgruppe erarbeitetn, in der neben Vertretern aller chirurgischen Fachdisziplinen auch Naturwissenschaftler, Ingenieure und Informatiker der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE und der Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte...

Ein Team des Helmholtz Zentrums München hat herausgefunden, dass Narben aus Teilen des Bindegewebes – der Faszie – gebildet werden. Über ihre Erkenntnisse und die damit verbundene neue Sichtweise auf Vorgänge der Wundheilung sowie Narbenbildung wurden kürzlich im Journal „Nature“ veröffentlicht.

Ab dem 1. April 2020 wird es einen neuen Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) geben. Auf diese Reform haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Die KBV-Spitze wertet das Verhandlungsergebnis als kleinen Erfolg – doch es bleiben eine Reihe offener Punkte, die in weiteren Verhandlungen zu klären, darunter auch Sachkostenpauschalen und die Vergütung ambulanter Operationen.

Während es bei der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) seit Jahren nur mühsam voran geht, drückt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an anderen Stellen mächtig aufs Tempo. In der neuen Ausgabe der Verbandszeitschrift von BNC und BAO kommt beides zur Sprache: die Auswirkungen des jahrelangen Stillstands ebenso wie die Folgen der jüngsten Gesetzesflut.

Diskussionen über die sektorenübergreifende Versorgung driften schnell ab in Streit über die Vergütung – ein Terrain, auf dem sich alle Teilnehmer auskennen und sich ihrer Positionen sicher sind. Das war auch beim 6. Forum Ambulantes Operieren in Berlin nicht anders.

Die sektorenübergreifende Versorgung konnte sich – trotz etlicher erfolgreicher Einzelprojekte – bislang nicht so recht durchsetzen. Beim 6. Forum Ambulantes Operieren in Berlin diskutierten Experten über die Gründe hierfür und präsentierten mögliche Lösungsansätze.

Das Computermagazin c’t berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über ein massives Datenleck in einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis im niedersächsischen Celle. Patientenakten, Arbeitsverträge, Steuerunterlagen… alles lag offen einsehbar im Netz. Schuld an der Panne war offenbar das ungewöhnliche Verhalten eines Telekom-Routers. Nun ist das Leck gestopft – doch die juristischen Konsequenzen sind noch unklar.

Das Oberlandesgericht Köln vertritt die Auffassung, dass die Plattform zahlenden Ärzten auf unzulässige Weise verdeckte Vorteile gewährt. Die beiden Kläger haben dem aktuellen Urteil zufolge einen Anspruch auf Löschung ihrer Profile bei Jameda, die ohne ihr Einverständnis angelegt wurden.

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