Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Das jüngste vernichtende Urteil des Datenschutzbeauftragten an den vorgesehenen Regelungen zur elektronischen Patientenakte (EPA) im Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) hat viele ärztliche Organisationen in ihrer kritischen Haltung bestätigt. Die Reaktionen aus der Politik hingegen sind gespalten – und die Digitalbranche sieht sich ausgebremst.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat in seiner heutigen Stellungnahme zum Pateitendaten-Schutz-Gesetz (PSDG) erklärt, dass eine Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ausschließlich nach den Vorgaben des PDSG an wichtigen Stellen gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstößt. Er kündigte an, seine Behörde werde aufsichtsrechtliche Maßnahmen ergreifen müssen, wenn das PDSG in seiner derzeitigen Fassung umgesetzt werden soll.

Eine bestehende Demenz könnte bei Patienten, die sich einem größeren chirurgischen Eingriff unterziehen, die Chancen verschlechtern, die Operation zu überleben und wieder aus der Klinik nach Hause entlassen zu werden. Dies geht aus einer im JAMA veröffentlichten Vergleichsstudie hervor.

Zwei bis drei Wochenstunden Mehrarbeit für Ärzte und Praxispersonal und mehr als 1.000 Euro Sachkosten für Schutzausrüstung – die Corona-Krise kommt Arztpraxen teuer zu stehen. Das Zwischenergebnis der aktuellen Zi-Erhebung zeigt darüber hinaus, das neben Corona auch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ein Kostentreiber ist.

Die Corona-Pandemie hat einer breiten Öffentlichkeit deutlich gemacht, wie wichtig Infektionsschutz ist – und dass entsprechende Maßnahmen Geld kosten. Angesichts dieser verstärkten öffentlichen Aufmerksamkeit appelliert der Bundesverband Ambulantes Operieren an niedergelassene Operateure und Anästhesisten, jetzt politischen Druck auszuüben und die Hygienekosten beim Ambulanten Operieren von den Krankenkassen einzufordern.

Die Corona-Krise hat offenbar Auswirkungen auf die Schönheitschirurgie. Wie die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch Plastischen Chirurgen (VDÄPC) mitteilte, hat der Lockdown bei Patienten verstärkt den Wunsch nach straffen Augenpartien, schlanken Körpern und Lippenkorrekturen geweckt.

Bislang erzielte medizinische Erfolge in der Pandemiebewältigung sind nach Einschätzung des Berufsverbands Deutscher Chirurgen (BDC) auf die sachgerechte und sektorenübergreifende Kooperation zwischen Praxen und Kliniken zurückzuführen. Sie sollten nicht für politische Strategien instrumentalisiert werden.

Die Behandlung mit Kaltplasma könnte dabei helfen, bei chronischen Wunden im Zusammenhang mit einem Diabetes mellitus schneller einen Wundverschluss zu erzielen. Dies zeigt eine Studie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (Bad Oeynhausen), im Klinikum Karsburg und im Leibnitz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (Greifswald), in der Kaltplasma mit Standardtherapie und Placebo verglichen wurde.

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