Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Petition für phasengerechte Therapieoptionen bei Wunden noch bis 10. Februar 2017

Die Initiative Chronische Wunden (ICW) und das Wundzentrum Hamburg befürchten, dass die Verordnungssicherheit von Verbandmaterialien zum Nachteil von Patienten neu geregelt wird. Hintergrund ist die im Kabinettsentwurf des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) enthaltene Legaldefinition des Begriffes Verbandmittel. Hier sei zu befürchten, dass die Kassen einen wesentlich restriktiveren Entwurf durchsetzen wollten, nach dem viele bewährte Wundauflagen künftig nicht mehr verordnungs- und erstattungsfähig wären.

Die ICW und das Wundzentrum Hamburg  haben deshalb eine Petition für den deutschen Bundestag erarbeitet. Zur Begründung heißt es in der Petition: „Leittragender dieser Pläne wird der Mensch mit einer schlecht heilenden Wunde sein, der nicht mehr nach dem aktuellen Stand der Medizin versorgt wird, sondern mit längst überholten Methoden, welche der Heilung einer Wunde entgegen stehen. Das bedeutet für den Patienten unnötige Schmerzen, soziale Isolation und finanzielle Einbußen. Viele Betroffene (ca. 1 Million Patienten im Jahr) müssten damit rechnen, dass eine Wunde am Fuß oder am Unterschenkel nicht mehr abheilt oder sich sogar noch verschlechtert.“

Im Februar wird der deutsche Bundestag in letzter Lesung über eine Neufassung des Heil- und Hilfmittelversorgungsgesetzes (HHVG) abstimmen. Befürworter können die Petition können Befürworter noch bis 10. Februar 2017 online unter dem oben genannten Link unterzeichnen. 

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