Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Der Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO) übt harsche Kritik am jüngsten Positionspapier der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zur Ambulantisierung im stationären Versorgungsbereich und zur Einführung von Hybrid-DRG und ambulant-klinischen Leistungen. Die DKG zimmere sich nach eigenem Gutdünken einen dritten Versorgungsbereich zurecht, um alleiniger Nutznießer der Hybrid-DRG zu werden. Den ambulant operierenden Praxen, Ambulante Operationszentren (AOZ) und Praxiskliniken hingegen…

Als interdisziplinärer Teilbereich umfasst die Chirurgie der Haut Inhalte einer ganzen Reihe von Fachgebieten. Sie erfordert basischirurgisches Wissen, genaue Anatomiekenntnisse und Sicherheit bei Hygiene und Komplikationsmanagement. Außerdem im neuen Heft: Ausführliche Berichterstattung vom Bundeskongress Chirurgie, der im Februar 2022 in Nürnberg stattgefunden hat.

Im Südwesten der Republik stehen richtungsentscheidende Wahlen an. Denn neben der Vertreterversammlung (VV) wird auch die Spitze der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) neu gewählt. Zwei der Kandidaten stammen aus den regionalen Arbeitsgemeinschaften Niedergelassener Chirurgen (ANC). Sie unterstützen die Bewerbung ihres orthopädischen Kollegen Dr. Karsten Braun aus Wertheim zum neuen KV-Vorsitzenden

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, möchte die Arbeiten an der Ausweitung des neuen AOP-Katalogs beschleunigen. „Es muss unbedingt nachgebessert werden, damit das ambulante Operieren grundsätzlich eine Chance hat“, sagte er. Derweil mahnt die Geschäftsführerin Versorgung im AOK-Bundesverband, Dr. Sabine Richard, für die geforderte Ambulantisierung fehle bislang der ordnungspolitische Rahmen.

In den vergangenen Jahren hatten viele niedergelassene Chirurgen der ANC Hamburg den Rücken gekehrt bzw. sich kaum noch bei den ANC-Sitzungen blicken lassen. Ein neuer Vorstand möchte diesen Trend umkehren – und die Stimme der chirurgischen Fachgruppe auch in der Selbstverwaltung der Hansestadt stärken.

Jede zehnte Krankenhausbehandlung kann mittlerweile auch ambulant erbracht werden. In Thüringen meldet das statistische Landesamt, dass im Jahr 2020 rund 70.000 Patientinnen und Patienten nur für eine Nacht im Krankenhaus waren. Für die Barmer bedeutet das nicht weniger als das ‚Ende des Dualismus von stationärem und ambulanten Sektor und den Start von mehr sektorenübergreifender Gemeinsamkeit‘.

Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) wendet sich vornehmlich gegen die aus seiner Sicht verfrühte Einführung und Vorschrift zur künftigen Verwendung von elektronischer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und eRezept. Aber auch der geplante Austausch von 130.000 Konnektoren zur Telematikinfrastruktur (TI) sorgt bei den SpiFa-Verbänden für Unmut.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung Deutschlands (Zi) hat erste Befragungsergebnisse vorgelegt, für die Ärzt:innen aus beiden Sektoren um ihre Einschätzung zu einer einheitlichen sektorengleichen Vergütung gebeten wurden. Als Hauptmotivation für das Ambulante Operieren nennen beide Fraktionen vor allem die Möglichkeit, „Betreuung aus einer Hand“ anbieten zu können, die es den Patient:innen erlaube, schnell ins häusliche Umfeld zurückzukehren.

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