Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Hilfe für Praxen in den Hochwasser-Gebieten in Nordrhein und Rheinland-Pfalz

Allein in Nordrhein sind durch das Hochwasser der vergangenen Woche Presseberichten zufolge mehr als 100 Praxen lahmgelegt. Ob auch chirurgische Praxen darunter sind, ist dem BNC bislang nicht bekannt. Doch wir haben hier einmal eine Reihe von Informationen für Flutopfer zusammengestellt – und Spendenkonten für diejenigen, die ihren Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Gebieten unter die Arme greifen wollen.

Auf der Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es Informationen zu Sonderkrediten und Spenden sowie wichtige Telefonnummern wie z.B. eine Infonummer für Angehörige von Vermissten, Hinweise und Fragen.

Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz bittet betroffene Ärztinnen und Ärzte, sich persönlich mit der Kammer in Verbindung zu setzen. Die Kammer hilft auch bei der Vermittlung medizinischer Sachspenden (Ansprechpartnerin: Ines Engelmohr Tel: 06131 28822-25, Fax 06131 28822-8625, Mobil 0049-170-4771471,engelmohr@laek-rlp.de. Außerdem hat die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz ein Spendenkonto (Empfänger: Landesärztekammer, IBAN: DE74 5519 0000 0654 2750 31, BIC: MVBMDE55, Stichwort: Hochwasser) für die geschädigten Praxen eingerichtet.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat zur Unterstützung betroffener Praxen umfassende Praxisinformationen zusammengetragen. Dazu zählen Informationen zu Abschlagszahlungen, Mengenbegrenzung, Schutzschirm, Umgang mit beschädigten Patientenakten sowie zu Wirtschaftlichkeitsregressen aufgrund nicht gekühlter Impfstoffe oder Praxisschließungen. Auch die KV Nordrhein hat für die betroffenen Praxen ein Spendenkonto ins Leben gerufen (Empfänger: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, IBAN: DE84 3006 0601 0031 4179 16, Stichwort: Spendenkonto Fluthilfe)

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) stellt über ihre apoBank-Stiftung als finanzielle Soforthilfe einen Betrag in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung. Gleichzeitig ruft die Bank zu weiteren Spenden an die Stiftung auf und erklärt, jeden eingehenden Euro zu verdoppeln. Die Mittel sollen direkt Hilfswerken der Heilberufler zufließen, die entsprechend der Lage vor Ort den Geschädigten schnell und unkompliziert Unterstützung zukommen lassen können. Zusätzlich stellt die apoBank Kreditlinien in Höhe von 250 Millionen Euro bereit, um bei den betroffenen Kunden schnell und unbürokratisch Liquidität sicherzustellen.

Das Magazin „up- Unternehmen Praxis“ hat eine Checkliste: Hochwasser – was jetzt? bereitgestellt. Themen: Welche Dokumente in jeden Notfall-Ordner gehören, wer für Schäden aufkommt und wie die Schadensmeldungen erfolgen sollten.

 

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