Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Für die SPD zieht auch ein niedergelassener Chirurg in den Bundestag ein

Die Stimmen sind ausgezählt, das Votum der Wählerinnen und Wähler steht fest. In der neuen Legislaturperiode werden dem Deutschen Bundestag auch eine ganze Reihe von Ärztinnen und Ärzten angehören. Der Ärztenachrichtendienst hat nachgezählt und kommt auf insgesamt sieben Abgeordnete in der SPD-Fraktion, drei bei der CDU, fünf bei den Grünen, einen bei der FDP und eine bei der AfD, die von Haus aus Ärztinnen und Ärzte für Human- bzw. Zahnmedizin sind.

Einer von ihnen ist der niedergelassene Chirurg Dr. Andreas Philippi, der für die SPD im Wahlkreis 053 Göttingen das Direktmandat errungen hat – übrigens gegen den deutlich prominenteren Grünen-Politiker Jürgen Trittin, dessen Einzug in den Bundestag allerdings über die Landesliste abgesichert war. Wie man auf seiner Homepage nachlesen kann, wurde Philippi 1965 in Marburg geboren und von frühester Kindheit an durch die soziale Einstellung seiner Eltern geprägt. Mit 17 Jahren trat er der SPD bei und nahm nach seinem Zivildienst 1986 sein Medizinstudium in Göttingen auf. Seit Anfang der 1990er Jahre ist er in der Region Göttingen als Arzt tätig: zunächst in der Thorax, Herz und Gefäßchirurgie an der Universitätsmedizin Göttingen. Dann als Facharzt für Chirurgie und Notfallmedizin. Seit 2009 ist Philippi niedergelassener Chirurg im Medizinischen Versorgungszentrum in Herzberg. Seine Ehefrau ist ebenfalls Medizinerin und arbeitet als niedergelassene Augenärztin in Duderstadt.

Seit 2011 ist Philippi Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion – zunächst in Osterode, nach der Kreisfusion 2016 im neuen Landkreis Göttingen. Er ist Stellvertretender Landrat und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Gesundheit im Kreistag Göttingen. Seit Mai 2021 zudem Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Göttingen (Kreisverband). Während der Corona-Pandemie hat sich der Chirurg nach eigenen Angaben besonders dafür stark gemacht, dass in seiner Region die Hebammen-Versorgung gestärkt wird, zusätzliche Familienzentren errichtet werden und Kulturschaffende Hilfe erhalten. Im BNC ist Philippi bis dato nicht Mitglied.

Die Redaktion hat Philippi zu seiner Wahl in den Bundestag gratuliert und um ein Interview gebeten, in dem es natürlich auch um seine gesundheitspolitischen Positionen und speziell den Stellenwert der ambulanten chirurgischen Versorgung gehen soll.

 

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