Hessischer Chirurgenverband e.V.

Einladung Mitgliederversammlung Hessischer Chirurgenverband

Qualifizierungslehrgang Ambulantes Operieren noch freie Plätze verfügbar

Sehr geehrte Mitglieder,

die Landesärztekammer Hessen macht auf freie Plätze in Ihrem Kursangebot "ambulantes Operieren" aufmerksam.

Bitte beachten Sie  die Informationen im Anhang.

Wenden  Sie sich bei Interesse an diesem Angebot direkt an die Ansprechpartnerin Frau Ilona Preuß.

Herzliche Grüße

Karin Reibstein

Hygiene-Konzept des SpiFa: „Nun sind die Kassen am Zug.“

Bereits im vergangenen Herbst wurde von der AG Hygiene des Spitzenverbands Fachärzte (SpiFa) im Rahmen ihrer Kampagne zum Thema Hygienekosten ein erster Meilenstein gesetzt: Unter Federführung des Berufsverbands der Niedergelassenen Gastroenterologen Deutschlands e.V. (bng) wurde ein erstes Konzept zur Abgeltung des Hygieneaufwandes im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) vorgestellt. Wie der SpiFa mitteilte, haben zwischenzeitlich weitere SpiFa-Mitgliedsverbände das Konzept für ihre jeweiligen Fachrichtungen adaptiert und auf Anwendbarkeit geprüft. Im Ergebnis stehen nun für viele Fachrichtungen erstmals solide Ansätze zur Berechnung bzw. Abgeltung des besonderen Hygieneaufwandes zur Verfügung. Dabei basiert der methodische Ansatz zur Abgeltung des Hygieneaufwands auf einer separaten Kostenstelle „Hygiene/Aufbereitung“ sowie einer Formulierung und Bewertung von Zuschlägen bzw. Teilleistungen für den kostenstellen- bzw. leistungsspezifischen, besonderen Hygieneaufwand.
Bei der Präsentation des neuen Konzepts am 9. März 2022 in Berlin hob der stellvertretende Vorsitzende des SpiFa, der niedergelassene Orthopäde Dr. Helmut Weinhart, noch einmal die Tragweite des Themas hervor: „Ob zu Pandemiezeiten oder allgemein, ob operativ tätig oder nicht – für Fachärztinnen und Fachärzte ist Hygiene bei der Tätigkeit immer ein absolutes Muss. Wir betreiben einen immensen Aufwand zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unseres Praxispersonals und nicht zuletzt zu unserem eigenen.“ Dieser Aufwand erfordere qualifiziertes Personal, zusätzliche Arbeitszeit und den Einsatz von Arbeitsmitteln. Diese Kosten müssten auch entsprechend ersetzt werden. „Das nun vorgelegte Konzept ist ‚löffelfertig‘ und ermöglicht eine den Tatsachen entsprechende Abbildung dieses Aufwandes“, betonte Dr. Weinhart. Nun seien die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die gesetzlichen Krankenkassen am Zug.
Der bng-Vorsitzende Dr. Albert Beyer appellierte an die KBV und die gesetzlichen Krankenkassen, die Konzepte zügig zu prüfen und anzuwenden: „Wir erwarten von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Gesetzlichen Krankenkassen eine schnelle, sachgerechte und transparente Finanzierung der speziellen Hygienekosten. Mit dem vorgelegten Konzept weisen die Fachärzte den Weg für eine adäquate und einvernehmliche Lösung dieser Aufgabe."

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